Bayr: Aufklärung und Information im Kampf gegen FGM

Wien (OTS/SK) - Petra Bayr, Initiatorin der österreichischen Plattform gegen weibliche Genitalverstümmelung (www.stopFGM.net) verweist anlässlich des 6. Februars, dem Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung (FGM), auf die Notwendigkeit, auch in Österreich durch gezielte Aufklärung und Information den Kampf gegen diese grausame Menschenrechtsverletzung weiter zu führen. "Die öffentliche Aufmerksamkeit dazu hat in den letzten Jahren enorm zugenommen", so Bayr, "und das ist gut so - denn: Sensibilisierung und Information sind essentielle Schritte, um weiteres Leid zu verhindern!" ****

"Weibliche Genitalverstümmelung ist oft nicht religiös bedingt, sondern entsteht aus einer 5.000 Jahre alten Tradition. Oft meinen die Eltern sogar, ihren Kindern damit etwas Gutes zu tun." Umso wichtiger seien daher bewusstseinsbildende Maßnahmen.

"Wir haben es geschafft, die Akteurinnen und Akteure im Kampf gegen FGM noch stärker zu vernetzen - regional, national und international", zeigt sich Bayr stolz auf die Kooperation im letzten Jahr, zum Beispiel mit dem österreichischen UN-Menschenrechtsbeauftragten Manfred Nowak, mit Gesundheitsminister Alois Stöger und zahlreichen Nichtregierungsorganisationen. So wurde etwa veranlasst, Info-Broschüren zu FGM an weitere 1.300 Ärztinnen und Ärzte in Österreich zu verschicken, um das Bewusstsein von Eltern möglicher betroffener Mädchen zu erhöhen. Österreich beteiligt sich zudem an einer internationalen Initiative mit Amnesty International. Am 17.2. wird die europäische Kampagne gegen FGM im Rahmen einer Kick-Off-Veranstaltung im Parlament präsentiert. (Schluss) as/mp

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