Gedenkstätte Auschwitz: Walser schlecht informiert Richtigstellung aus dem Büro der Nationalratspräsidentin

Wien (PK) - "Dass Österreichs Verantwortung für den Holocaust für Nationalratspräsidentin Barbara Prammer ein prioritäres Anliegen ist, ist durch ihre vielfachen diesbezüglichen Aktivitäten deutlich sichtbar", stellt Prammers Pressesprecher Gerhard Marschall zu einer heutigen Aussendung des Grünen Bildungssprechers Harald Walser fest. "Dazu bedarf es sicherlich keinerlei Zurufe - schon gar nicht, wenn diese auf einer schlechten Informationslage basieren", so Marschall, "und dieses Thema eignet sich auf keinen Fall für billige Polemik". Bisher sei - anders als von Walser fälschlicherweise verlautbart -kein Schreiben von Ministerpräsident Donald Tusk mit einem Ersuchen um finanzielle Erhaltung der Gedenkstätte Auschwitz bei der österreichischen Regierung eingetroffen. Nicht zuletzt deshalb sind die morgen stattfindenden Gedenkfeiern aus Anlass des 65. Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz nicht der passende Zeitpunkt, um "Zahlen auf den Tisch zu legen".

Nationalratspräsidentin Prammer befindet sich seit gestern Abend zu einem offiziellen Arbeitsbesuch in Polen und wird nach heute in Warschau stattfindenden Gesprächen mit Parlamentarien und Regierungsvertretern morgen früh nach Krakau und Auschwitz-Birkenau weiterreisen. (Schluss)

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