- 26.01.2010, 09:45:35
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"Konsument" testet Navis: Auch günstig ist zielführend
Qualität der Navigation ist keine Frage des Preises - Premiummodelle teils nur Durchschnitt.
Wien (OTS/VKI) - Navigationsgeräte werden immer billiger, das
preisgünstigste Modell im Test kommt Konsumenten mit gerade einmal
100 Euro entgegen. Der Testsieger, das TomTom ONE IQ Routes Europe,
ist mit einem mittleren Preis von 166 Euro ebenfalls relativ günstig
zu haben. Am anderen Ende der Skala - jedoch in der selben
Preisklasse - befindet sich mit einem "weniger zufriedenstellend" das
NavGear Streetmate GT-50T-3D. Fazit: Der Preis ist nicht
ausschlaggebend für die Qualität der Navigation. Das gilt umso mehr,
da auch einige Premiummodelle im "Konsument"-Test lediglich
"durchschnittlich" abschneiden. Getestet wurden 25 Navigationsgeräte
zwischen 100 und 430 Euro.
"Wer weniger Wert auf die Ausstattung legt, kann beim Kauf eines
Navigationsgerätes enorm sparen - und kommt ebenso sicher ans Ziel",
weiß "Konsument"-Experte Rudolf Heintzl. So schneiden etwa das
Navigon 1310 Europe 40 und das Navigon 8410 im Test punktegleich ab.
Mit rund 420 Euro ist letzteres aber mehr als dreimal so teuer.
Heintzl: "Nicht alle Extras, wie etwa ein Kompass oder ein Gyrometer,
sind auch unbedingt nötig. Sinnvoll sind aus Gründen der
Verkehrssicherheit hingegen TMC, also der Empfang aktueller
Verkehrsinfos, aber auch Spracherkennung und
Bluetooth-Freisprecheinrichtung." Hier macht der Preis aber den
Unterschied: Nahezu alle Navigationsgeräte im Test sind mit einer
TMC-Funktion ausgestattet. Eine Spracherkennung weisen dagegen nur
sechs Navigationsgeräte auf, die mehrheitlich über 300 Euro kosten.
Ein großes Minus ist bei nahezu allen Modellen das Fehlen eines
gedruckten Bedienungshandbuches. Mit Ausnahme von Vexia und NavGear
wird den Navigationsgeräten lediglich eine schriftliche Kurzanleitung
beigelegt. Die ausführliche Anleitung muss man sich dagegen häufig
erst von der Homepage des Herstellers herunterladen.
Abschließender Tipp des "Konsument"-Experten: "Bei Angeboten
darauf achten, ob die Kartensoftware aktuell ist. Zudem sind Karten
von ganz Europa heute Standard. Mit der D-A-CH-Version - also
Deutschland, Österreich, Schweiz - sollte man sich mittlerweile nicht
mehr zufrieden geben."
Alle Informationen zum Test gibt es online auf www.konsument.at
und ab dem 28.1. im Februar-"Konsument".
Rückfragehinweis:
Verein für Konsumenteninformation/Testmagazin "Konsument"
Mag. Andrea Morawetz, Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/588 77 - 256
mailto:[email protected]
www.konsument.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/226
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