- 26.01.2010, 09:44:56
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"Konsument": LED-Lampen derzeit noch teures Dekor
Langlebiger als Energiesparlampen, aber noch keine vollwertige Alternative.
Wien (OTS/VKI) - Die Verbannung der 100-Watt-Glühlampe aus dem
Handel im September 2009 ließ die Wogen hoch gehen. Ähnliches wird
wohl im September 2010 zu erwarten sein, wenn 75-Watt-Birnen nicht
mehr ausgeliefert werden dürfen. Wer sich der Energiesparlampe
verweigert, kann alternativ zu LED-Lampen greifen. Ein Test von neun
exemplarisch ausgewählten LED-Lampen zeigt allerdings
Verbesserungsbedarf bei der Lichtausbeute. Beim Stromverbrauch
gegenüber vergleichbar hellen normalen Glühbirnen schneiden zwar
nahezu alle Produkte gut ab, allerdings sind LED-Lampen derzeit noch
so teuer, dass das Stromsparen teuer erkauft wird. Fazit des
Testmagazins "Konsument": Derzeit eignen sich LED-Lampen eher zur
Ergänzung und für spezielle Lichteffekte bzw. zum Einsatz im
Vorzimmer oder Stiegenhaus, denn als vollwertige Alternative.
Die Energieausbeute und die Farbwiedergabe sind bei LED-Lampen
schon heute besser als bei den Energiesparlampen. Deren Helligkeit
lässt aber noch zu wünschen übrig. So braucht man als Ersatz für eine
klassische 60-Watt-Birne drei bis zehn LED-Lampen - zum Preis von je
20 bis 40 Euro. Die Lichtausbeute erreichte im Test kaum über 30
Lumen pro Watt. Das ist zwar mehr als bei Glühlampen, womit sich eine
Menge Strom sparen lässt. Doch angesichts der hohen Lampenpreise wird
das Stromsparen meist teuer erkauft. Eine LED-Lampe mit drei bis vier
Watt kommt auf ca. 30 bis 40 Euro. Die Ersparnis bei den Stromkosten
liegt nach 10.000 Stunden bei oft kaum mehr als 10 bis 20 Euro -
sofern die Lampe so lange hält. Dass es auch anders geht, zeigte im
Test die LED von Bioledex: Mit einer Lichtausbeute von 77 Lumen pro
Watt und einem Preis von 30 Euro bringt sie nach 10.000 Stunden eine
Stromkostenersparnis von etwa 140 Euro - auch wenn die Farbwiedergabe
unbefriedigend und die ästhetischen Gestaltung eigenwillig sind.
"Zum jetzigen Zeitpunkt sind LED-Lampen noch keine hinreichende
Alternative. Punktuell kann deren Einsatz aber bereits jetzt sinnvoll
sein. Da LED-Lampen ihre volle Helligkeit nicht wie Energiesparlampen
erst mit etwas Verzögerung erreichen, eignen sie sich etwa gut für
Vorzimmer und Stiegenhäuser, aber auch für die Außenbeleuchtung, da
sie bei tiefen Temperaturen nicht so schnell an Helligkeit
verlieren", erklärt "Konsument"-Energieexperte Mirko Bernhard.
Weitere Informationen zum Test gibt es auf www.konsument.at zum
Download bzw. ab dem 28.1. im Februar-"Konsument".
Rückfragehinweis:
Verein für Konsumenteninformation/Testmagazin "Konsument"
Mag. Andrea Morawetz, Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/588 77 - 256
mailto:[email protected]
www.konsument.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/226
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