Neues Volksblatt: "Antwort" (von Markus Ebert)

Ausgabe vom 26. Jänner 2010

Linz (OTS) - "Über finanzielle Dinge wurde überhaupt noch nicht verhandelt. Aber natürlich würde ich mir mehr Geld für die Unis wünschen", sagte Neo-Ministerin Beatrix Karl auf die Frage, ob sie von Finanzminister Josef Pröll so etwas wie eine finanzielle Morgengabe mit auf den Weg bekommen habe. Klar ist: Will Karl die von ihr angepeilte "Erneuerung" im Uni-Bereich erreichen, muss auch mehr Geld ins System fließen - woher das auch immer kommt. Es ehrt die Nachfolgerin von Johannes Hahn, dass sie schon am Tag ihrer Kür das heiße Eisen Studiengebühren anspricht. Wenigstens haben die Studentenvertreter gleich einen Grund, sich aufzuregen. Für den Koalitionspartner SPÖ wird es freilich zu wenig sein, in dieser Frage bloß zu blockieren - schließlich glaubt Faymann ja auch ansonsten zu wissen, wie man zu Geld kommen kann.
Für Oberösterreich noch spannender wird sein, wie Beatrix Karl mit der Forderung nach einer Medizin-Uni für Linz umgeht. Die zuständige Bildungslandesrätin Doris Hummer war in ihrer Grußadresse an Karl höflich genug, dieses Thema noch nicht anzusprechen. Doch auf die lange Bank geschoben werden kann dieses Vorhaben nicht, nach angemessener Einarbeitungszeit muss auch in dieser Frage auf eine Antwort gepocht werden.

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