- 25.01.2010, 20:16:02
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Neues Volksblatt: "Antwort" (von Markus Ebert)
Ausgabe vom 26. Jänner 2010
Linz (OTS) - "Über finanzielle Dinge wurde überhaupt noch nicht
verhandelt. Aber natürlich würde ich mir mehr Geld für die Unis
wünschen", sagte Neo-Ministerin Beatrix Karl auf die Frage, ob sie
von Finanzminister Josef Pröll so etwas wie eine finanzielle
Morgengabe mit auf den Weg bekommen habe. Klar ist: Will Karl die von
ihr angepeilte "Erneuerung" im Uni-Bereich erreichen, muss auch mehr
Geld ins System fließen - woher das auch immer kommt. Es ehrt die
Nachfolgerin von Johannes Hahn, dass sie schon am Tag ihrer Kür das
heiße Eisen Studiengebühren anspricht. Wenigstens haben die
Studentenvertreter gleich einen Grund, sich aufzuregen. Für den
Koalitionspartner SPÖ wird es freilich zu wenig sein, in dieser Frage
bloß zu blockieren - schließlich glaubt Faymann ja auch ansonsten zu
wissen, wie man zu Geld kommen kann.
Für Oberösterreich noch spannender wird sein, wie Beatrix Karl mit
der Forderung nach einer Medizin-Uni für Linz umgeht. Die zuständige
Bildungslandesrätin Doris Hummer war in ihrer Grußadresse an Karl
höflich genug, dieses Thema noch nicht anzusprechen. Doch auf die
lange Bank geschoben werden kann dieses Vorhaben nicht, nach
angemessener Einarbeitungszeit muss auch in dieser Frage auf eine
Antwort gepocht werden.
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