• 25.01.2010, 15:07:41
  • /
  • OTS0237 OTW0237

Neue Hoffnung für Bildungsland Kärnten

LHStv. Scheuch: Wissenschaftsministerin Beatrix Karl muss Arbeit rasch beginnen - Viele Baustellen warten

Klagenfurt (OTS/LPD) - Neue Hoffnung für das Bildungsland Kärnten
gibt dem Kärntner Bildungsreferenten LHStv. Uwe Scheuch die
Bestellung von Beatrix Karl zur Wissenschaftsministerin. "Kärnten war
und ist Vorreiter bei vielen bildungspolitischen Projekten. Ich bin
guter Hoffnung, dass die neue Wissenschaftsministerin das
Bildungsmodell Kärnten mehr schätzen wird als ihr Vorgänger. Es kann
ja auch nur besser werden", so Scheuch vorsichtig optimistisch. Vor
allem das Chaos rund um die Uni-Proteste würde ein breites
Betätigungsfeld für eine engagierte Wissenschaftsministerin bieten.

Wichtig ist Scheuch aber vor allem eine entsprechende
Unterstützung im Bereich der Fachhochschulen. Diese seien praxisnahe
Ausbildungsstätten auf höchstem Niveau, die in Kärnten bereits 1.700
Studenten nutzen würden (Im Vergleich: Universität 8.400
Studierende). "Eine dementsprechende finanzielle Ausstattung sollte
eigentlich selbstverständlich sein. Denn nicht nur die großen Unis in
Wien und Graz haben sich eine ausreichende Unterstützung verdient,
sondern auch dezentrale Bildungs- und Forschungsstandorte", meinte
Scheuch und erwähnte dabei insbesondere das COMET Programm. Bisher
hätte die Bundesregierung die Fachhochschulen leider stiefmütterlich
behandelte, bedauerte Scheuch. Als Beleg dafür führte der Kärntner
Bildungsreferent an, dass es das Fachhochschulwesen in Österreich
bereits seit 1995 gebe, die erste Valorisierung der Bundesbeiträge
aber erst letztes Jahr durchgeführt worden sei.

Dass die neue Ministerin aus der Steiermark komme, sei jedenfalls
ein wichtiges Signal für die Bundesländer. "Bei der bisherigen
Zusammensetzung der Regierung hat man ja glauben müssen, dass
Österreich nur aus Wien, Niederösterreich und Oberösterreich
besteht", so Scheuch in Richtung Bundesregierung. Erfreulich sei für
ihn auch, dass nach der langen vergeblichen Suche überhaupt noch
jemand gefunden wurde. "Das Wissenschaftsministerium ist ein
absolutes Zukunftsressort. Die glücklose Suche der Bundesregierung
und die vielen Absagen waren da nicht unbedingt ein gutes Signal.
Jetzt heißt es für Karl, mit Vollgas loszulegen und die vielen
Baustellen zu beheben", fordert der Kärntner Bildungsreferent.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/13

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NKL

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel