Neue Hoffnung für Bildungsland Kärnten

LHStv. Scheuch: Wissenschaftsministerin Beatrix Karl muss Arbeit rasch beginnen - Viele Baustellen warten

Klagenfurt (OTS/LPD) - Neue Hoffnung für das Bildungsland Kärnten gibt dem Kärntner Bildungsreferenten LHStv. Uwe Scheuch die Bestellung von Beatrix Karl zur Wissenschaftsministerin. "Kärnten war und ist Vorreiter bei vielen bildungspolitischen Projekten. Ich bin guter Hoffnung, dass die neue Wissenschaftsministerin das Bildungsmodell Kärnten mehr schätzen wird als ihr Vorgänger. Es kann ja auch nur besser werden", so Scheuch vorsichtig optimistisch. Vor allem das Chaos rund um die Uni-Proteste würde ein breites Betätigungsfeld für eine engagierte Wissenschaftsministerin bieten.

Wichtig ist Scheuch aber vor allem eine entsprechende Unterstützung im Bereich der Fachhochschulen. Diese seien praxisnahe Ausbildungsstätten auf höchstem Niveau, die in Kärnten bereits 1.700 Studenten nutzen würden (Im Vergleich: Universität 8.400 Studierende). "Eine dementsprechende finanzielle Ausstattung sollte eigentlich selbstverständlich sein. Denn nicht nur die großen Unis in Wien und Graz haben sich eine ausreichende Unterstützung verdient, sondern auch dezentrale Bildungs- und Forschungsstandorte", meinte Scheuch und erwähnte dabei insbesondere das COMET Programm. Bisher hätte die Bundesregierung die Fachhochschulen leider stiefmütterlich behandelte, bedauerte Scheuch. Als Beleg dafür führte der Kärntner Bildungsreferent an, dass es das Fachhochschulwesen in Österreich bereits seit 1995 gebe, die erste Valorisierung der Bundesbeiträge aber erst letztes Jahr durchgeführt worden sei.

Dass die neue Ministerin aus der Steiermark komme, sei jedenfalls ein wichtiges Signal für die Bundesländer. "Bei der bisherigen Zusammensetzung der Regierung hat man ja glauben müssen, dass Österreich nur aus Wien, Niederösterreich und Oberösterreich besteht", so Scheuch in Richtung Bundesregierung. Erfreulich sei für ihn auch, dass nach der langen vergeblichen Suche überhaupt noch jemand gefunden wurde. "Das Wissenschaftsministerium ist ein absolutes Zukunftsressort. Die glücklose Suche der Bundesregierung und die vielen Absagen waren da nicht unbedingt ein gutes Signal. Jetzt heißt es für Karl, mit Vollgas loszulegen und die vielen Baustellen zu beheben", fordert der Kärntner Bildungsreferent. (Schluss)

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