Wöginger: Transferkonto bringt soziale Gerechtigkeit und Leistungsgerechtigkeit

ÖVP-Sozialsprecher bedauert fadenscheinige Argumente der Transferkonto-Gegner

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Im ÖVP-Schlussstatement bei der heute, Mittwoch, im Parlament stattgefunden Enquete zur Verteilungs- und Leistungsgerechtigkeit in Österreich bekräftigte ÖVP-Sozialsprecher Abg. August Wöginger nochmals die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit eines Transferkontos. Er bedauerte zugleich, dass sich die Gegner mit nicht nachvollziehbaren und fadenscheinigen Argumenten gegen das Transferkonto stellten und in der Enquete Sachargumente schuldig geblieben seien. ****

"Es hat sich heute klar herausgestellt, dass jene, die kein Transferkonto wollen, sich auch nicht voll der Debatte und Diskussion gestellt haben. Sie haben sich mit eigenartigen Argumenten abgeputzt", so Wöginger.

Nichtsdestotrotz werde die ÖVP auch weiterhin an der Einführung eines Transferkontos festhalten, so wie es auch von 68 Prozent der Bevölkerung befürwortet wird. "Wir wollen eine soziale Gerechtigkeit, gepaart mit Leistungsgerechtigkeit. Das Transferkonto ist dafür ein sinnvolles Instrument. Damit wollen wir eine transparente Darstellung der Geldleistungen aller Gebietskörperschaften schaffen und alle Sozial- und Familienleistungen in einem Konto zusammenfassen", erläuterte Wöginger das Modell.

So wie beim Leistungsnachweis der Gebietskrankenkassen - welcher übrigens bei den Menschen sehr gut aufgenommen wird - kann auch das Transferkonto jeder Familie einen entsprechenden Überblick über die bezogenen Transferleistungen geben. "Wir wollen keinen gläsernen Mensch schaffen, auch wollen wir nicht Sozialleistungen kürzen", wies der ÖVP-Sozialsprecher die Anschuldigungen aus den Reihen der Gegner zurück.

"Wir wollen Klarheit, Transparenz, den Mittelstand stärken und den Missbrauch bekämpfen. Das sind alles gute Argumente für die Einführung des Transferkontos und die Schaffung von sozialer Gerechtigkeit", schloss Wöginger.
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