FSG vida-Klausur - Bures: Investitionen in Ausbau der Bahn unerlässlich

Vorgabe für ÖBB-Management: Verlässlichkeit oberstes Gebot - Mehr Güter auf die Schiene

Linz (OTS) - (FSG vida) - Die Bedeutung von Investitionen in die Modernisierung der Bahn unterstrich Infrastrukturministerin Doris Bures am Dienstag Abend im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der Klausurtagung der Fraktion sozialdemokratischer GewerkschafterInnen in der Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft vida (FSG vida) in Linz. "Die Bahn ist das Verkehrsmittel der Zukunft. Der Ausbau der Schieneninfrastruktur ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, den steigenden Mobilitätsbedarf umweltfreundlich, sozial verträglich und marktorientiert zu bewältigen", betonte die Ministerin. Aber, so Bures, die ÖBB leisten noch mehr: Sie sind der zweitgrößte Lehrlingsausbildner Österreichs und beschäftigen über 40.000 Menschen. "Diese MitarbeiterInnen verrichten tagtäglich hervorragende Arbeit, und dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken." ****

Die Investitionen in die Infrastruktur seien gerade vor dem Hintergrund wirtschaftlich schwieriger Zeiten unerlässlich, machte die Ministerin deutlich. "Ich stehe zu diesen Investitionen: Weil wir damit heute Arbeitsplätze sichern und die Grundlage für neues Wachstum und die Jobs von morgen schaffen." Bis 2014 investieren die ÖBB inklusive der Konjunkturpakete 13,9 Mrd. Euro in den Ausbau und die Modernisierung des Streckennetzes und von rund 100 Bahnhöfen. Damit werde die Bahn zukunftsfit für das 21. Jahrhundert gemacht und könne sich somit den anstehenden Herausforderungen stellen.

Um die künftigen Aufgaben bewältigen zu können, habe sie dem Management der ÖBB wesentliche Aufträge gegeben, erklärte die Ministerin. "Oberstes Gebot ist es, im Sinne der Kunden die Verlässlichkeit der ÖBB zu erhöhen. Denn der Kunde ist immer König." Mit der neuen Struktur, die 2009 beschlossen wurde, sei die Basis geschaffen worden, dass der Betrieb reibungsloser ablaufen können. Und das neue Gesetz über die Fahrgastrechte werde ein zusätzlicher Ansporn für mehr Pünktlichkeit sein - Vorgabe sei: 90 Prozent im Nahverkehr im Jahr 2010.

Ein weiteres wesentliches Anliegen sei es, den Güterverkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Österreich nimmt derzeit mit hohen 30 Prozent bereits eine führende Rolle in Europa ein. "Damit wollen wir uns aber nicht zufrieden geben. Ich möchte, wenn die großen Achsen und Terminals ausgebaut sind, den Anteil des Güterverkehrs, der auf der Schiene transportiert wird, auf 40 Prozent erhöhen. Damit erhöhen wir nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit der Bahn, sondern leisten auch einen ganz wichtigen Beitrag zum Klimaschutz." Mehr Kundenorientierung, mehr Güter auf die Schiene und mittelfristig schwarze Zahlen für das Unternehmen - "das sind meine Ziele für die ÖBB, und daran werde ich das Management messen", bekräftigte die Ministerin.

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