Neues Volksblatt: "Bildungsreform" (von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 19. Jänner 2010

Linz (OTS) - Abgesehen von der Neuen Mittelschule wissen wir nicht viel über die Bildungsreform, von der Unterrichtsministerin Claudia Schmied so gerne spricht. Mit ihrer PR-Kampagne für die "Bildungsreform für Österreich" lüftet sie jetzt wenigstens einen Zipfel des Geheimnisses. Geht es nach der Kampagne, und davon muss man ausgehen, sonst wäre sie nicht so konzipiert, ist das Hauptanliegen der SPÖ-Ministerin die Umdichtung der Bundeshymne in "Heimat bist du großer Söhne und Töchter ...".
Singen darf - oder muss - das in einem Video mit Fotos von mehr oder weniger großen Söhnen und Töchtern Christina Stürmer, die sich dabei fast die Zunge bricht. Ein besseres Beispiel, dass die "Reparatur" der Bundeshymne so nicht geht, gibt es nicht.
Und wir erfahren in der Kampagne auch, wer für die Ministerin zu den wirklich Großen zählt: Bruno Kreisky, der die Verstaatlichte an den Rand des Ruins gebracht hat, Heinz Fischer, der demnächst die Bundespräsidentenwahl zu schlagen hat, und die Schwimmerin Mirna Jukic, die aus ihrer Sympathie für die SPÖ nie ein Hehl gemacht hat. Jetzt kennen wir also die Großen der österreichischen Sozialdemokratie. Nur eines wissen wir immer noch nicht: Was versteht die Ministerin genau unter Bildungsreform?

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