Walser fordert kindgerechte Schulen statt Blockade durch Länder und Gewerkschaft

Grüne für Gemeinsame Schule und verschränkten Unterricht

Wien (OTS) - "Wir müssen wieder die Kinder ins Zentrum der Bildungsdiskussionen rücken", fordert Harald Walser, Bildungssprecher der Grünen. "Die Ganztägige Schule ist ein pädagogisches Konzept, das einen kindgerechten Tagesablauf mit Lern- und Erholungsphasen, einer warmen Mahlzeit zu Mittag und täglicher Bewegung ermöglicht", so Walser. Es gehe bei der Bildungsreform nicht um die Standespolitik der LehrerInnen oder föderalistische Machtansagen der Länder. Ziel sei es, den Kindern optimale Lernbedingungen zu bieten. Nachmittagsbetreuung allein, wie von Staatssekretär Lopatka auf Grund der veränderten Lebens- und Arbeitswelt der Eltern gefordert, greift für den Bildungssprecher der Grünen zu kurz.

Bei der Umstellung auf eine gemeinsame Schule der 10- bis 14-jährigen sieht Walser den Bedarf einer Beschleunigung des Prozesses. Der Andrang in die neue Schulform ist so groß, dass die Evaluierung der Schulversuche vorgezogen werden muss, damit die Gemeinsame Schule bald für alle Kinder zugänglich ist. "Jetzt müssen auch die AHS-Unterstufen verpflichtend in die Schulversuche mit einbezogen werden", so der Bildungssprecher der Grünen. Einzellösungen bei der Genehmigung von Neuen Mittelschulstandorten, wie von Michael Spindelegger vorgeschlagen, lehnt er ab. "Auch Schulversuche müssen in einem rechtlich abgesicherten Rahmen stattfinden", schließt Walser.

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