- 18.01.2010, 12:01:05
- /
- OTS0139 OTW0139
Walser fordert kindgerechte Schulen statt Blockade durch Länder und Gewerkschaft
Grüne für Gemeinsame Schule und verschränkten Unterricht
Wien (OTS) - "Wir müssen wieder die Kinder ins Zentrum der
Bildungsdiskussionen rücken", fordert Harald Walser, Bildungssprecher
der Grünen. "Die Ganztägige Schule ist ein pädagogisches Konzept, das
einen kindgerechten Tagesablauf mit Lern- und Erholungsphasen, einer
warmen Mahlzeit zu Mittag und täglicher Bewegung ermöglicht", so
Walser. Es gehe bei der Bildungsreform nicht um die Standespolitik
der LehrerInnen oder föderalistische Machtansagen der Länder. Ziel
sei es, den Kindern optimale Lernbedingungen zu bieten.
Nachmittagsbetreuung allein, wie von Staatssekretär Lopatka auf Grund
der veränderten Lebens- und Arbeitswelt der Eltern gefordert, greift
für den Bildungssprecher der Grünen zu kurz.
Bei der Umstellung auf eine gemeinsame Schule der 10- bis 14-jährigen
sieht Walser den Bedarf einer Beschleunigung des Prozesses. Der
Andrang in die neue Schulform ist so groß, dass die Evaluierung der
Schulversuche vorgezogen werden muss, damit die Gemeinsame Schule
bald für alle Kinder zugänglich ist. "Jetzt müssen auch die
AHS-Unterstufen verpflichtend in die Schulversuche mit einbezogen
werden", so der Bildungssprecher der Grünen. Einzellösungen bei der
Genehmigung von Neuen Mittelschulstandorten, wie von Michael
Spindelegger vorgeschlagen, lehnt er ab. "Auch Schulversuche müssen
in einem rechtlich abgesicherten Rahmen stattfinden", schließt
Walser.
Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/100
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMB






