ORF ist medienpolitisches Thema Nummer 1 der Senioren

Seniorenbund auf 3 Ebenen aktiv: ORF-Publikumsratswahl / ORF-Gesetz / Spartenkanal Kultur & Information

Wien (OTS) - "Der Seniorenbund ist in puncto ORF auf drei Ebenen aktiv und kämpft für einen Rot-Weiß-Roten ORF: Mit Gerhard Tötschinger bieten wir den Seniorinnen uns Senioren einen Vertreter der nicht nur weiß wie's geht, sondern der auch bereit ist, sich mit voller Kraft für die Senioren einzusetzen. Der Seniorenbund überlässt der SPÖ hier jedenfalls nicht kampflos das Feld und somit die absolute Mehrheit in den ORF-Gremien. Wir werden alle Ortsgruppen über unseren Kandidaten Gerhard Tötschinger informieren und zur Wahl aufrufen" erklärt Dr. Andreas Khol, Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes und amtierender Präsident des Österreichischen Seniorenrates, anlässlich der heutigen Pressekonferenz.

Die zweite Ebene sei die "Senioren-Initiative für ein Rot-Weiß-Rotes Qualitäts-Fernsehen, erklärt Khol: "Für unsere Idee, TW1 in einen Spartenkanal für Kultur und Information umzuwandeln, haben wir mit dem neuen ORF-Gesetz die erste Hürde genommen."

Beim neuen ORF-Gesetz schließlich, habe man sich mit dem Seniorenrat im Begutachtungsverfahren die wichtigsten Senioren-Forderungen und -Anliegen eingebracht.

Senioren-Kandidat Gerhard Tötschinger

"Als Mensch, der seit Jahrzehnten auch im TV-Geschäft höchst aktiv tätig ist, fehlt mir jegliches Verständnis für die neueste Mode, Programme nur für eine so genannte "werberelevante Gruppe" - nämlich für die 14- bis 49jährigen - zu erstellen. Vor allem angesichts der tatsächlichen Seher- und Hörerzahlen des ORF ist dies nicht nachvollziehbar, immerhin sind 72 % der ORF-2 Seherinnen und Seher über 50 Jahre alt*", erklärt Gerhard Tötschinger, Kandidat zur ORF-Publikumsratswahl, einleitend.

Als Alarmsignale werde hier vor allem die Abschaffung der letzten Senioren-Sendungen (zB "Schöner Leben") mit Jahresbeginn empfunden, wo der Seniorenbund besonders "den Aufschrei des derzeitigen Vertreters der Älteren Menschen im Publikumsrat - Peppo Mauhart -vermisst" habe.

Dabei gehe es Tötschinger nicht um ein reines "Altenprogramm":
"Sendungen, die von allen Generationen gerne gesehen würden, die auch die österreichische Identität besser herausarbeiten würden", fehlen laut Tötschinger.

"Wenn ich an Sendungen wie "Schatzhaus Österreich" oder "Quiz in Rot-Weiß-Rot" denke, so meine ich Sendungen, in denen Österreich für Qualität stand, wo auch das Kultur- und Leistungsbild Österreichs weit verbreitet wurden. In Zeiten der Satelliten-Übertragung würde ein solches Programm noch viel weitere Reichweiten haben", nennt Tötschinger Beispiele.

Senioren-Initiative für ein "Rot-Weiß-Rotes Qualitäts-Fernsehen"

Der Seniorenbund hatte sich schon 2008 im Rahmen der überparteilichen "Denkwerkstatt des Österreichischen Seniorenbundes" in der Arbeitsgruppe "Senioren-Initiative für ein Rot-Weiß-Rotes Qualitäts-Fernsehen" mit diesen Themen auseinander gesetzt und die Ergebnisse sowohl dem ORF-Generaldirektor, als auch dem ORF-Stiftungsrat übermittelt.

"Mit dem neuen ORF-Gesetz kann der Seniorenbund einen ersten Etappensieg verzeichnen", freut sich Dr. Irmgard Bayer, unter deren Leitung der Vorschlag entwickelt wurde, TW1 in einen Spartenkanal für Kultur und Information umzuwandeln.

"Mit dem nun vorliegenden ORF-Gesetz haben wir dazu die erste Hürde genommen. Der Entwurf ermöglicht die Schaffung eines solchen Spartenkanals. Unsere Aufgabe wird es nun sein, aus dieser Kann-Bestimmung eine Muss-Bestimmung zu machen, das heißt, dieses Vorhaben möglichst rasch umzusetzen", erklärt Bayer.

"Die Senioren wünschen sich einen solchen Spartenkanal für mehr Information, Kultur und Österreich-Bezug - also mehr Programme, die alle Generationen begeistern können. Dafür werde ich mich gerne einsetzen", erklärt Tötschinger abschließend.

* Informationen zu den genannten Zahlen finden Sie in der vollständigen Presseunterlage unter diesem Link:
http://www.seniorenbund.at/img/877/rot_weiss_rot_tv.pdf .
(Seite 5 der Unterlage).

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/189

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Seniorenbund, Susanne Kofler, Tel: 0650-581-78-72, skofler@seniorenbund.at; www.seniorenbund.at

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