- 13.01.2010, 12:37:39
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ORF ist medienpolitisches Thema Nummer 1 der Senioren
Seniorenbund auf 3 Ebenen aktiv: ORF-Publikumsratswahl / ORF-Gesetz / Spartenkanal Kultur & Information

Wien (OTS) - "Der Seniorenbund ist in puncto ORF auf drei Ebenen
aktiv und kämpft für einen Rot-Weiß-Roten ORF: Mit Gerhard
Tötschinger bieten wir den Seniorinnen uns Senioren einen Vertreter
der nicht nur weiß wie's geht, sondern der auch bereit ist, sich mit
voller Kraft für die Senioren einzusetzen. Der Seniorenbund überlässt
der SPÖ hier jedenfalls nicht kampflos das Feld und somit die
absolute Mehrheit in den ORF-Gremien. Wir werden alle Ortsgruppen
über unseren Kandidaten Gerhard Tötschinger informieren und zur Wahl
aufrufen" erklärt Dr. Andreas Khol, Bundesobmann des Österreichischen
Seniorenbundes und amtierender Präsident des Österreichischen
Seniorenrates, anlässlich der heutigen Pressekonferenz.
Die zweite Ebene sei die "Senioren-Initiative für ein
Rot-Weiß-Rotes Qualitäts-Fernsehen, erklärt Khol: "Für unsere Idee,
TW1 in einen Spartenkanal für Kultur und Information umzuwandeln,
haben wir mit dem neuen ORF-Gesetz die erste Hürde genommen."
Beim neuen ORF-Gesetz schließlich, habe man sich mit dem
Seniorenrat im Begutachtungsverfahren die wichtigsten
Senioren-Forderungen und -Anliegen eingebracht.
Senioren-Kandidat Gerhard Tötschinger
"Als Mensch, der seit Jahrzehnten auch im TV-Geschäft höchst aktiv
tätig ist, fehlt mir jegliches Verständnis für die neueste Mode,
Programme nur für eine so genannte "werberelevante Gruppe" - nämlich
für die 14- bis 49jährigen - zu erstellen. Vor allem angesichts der
tatsächlichen Seher- und Hörerzahlen des ORF ist dies nicht
nachvollziehbar, immerhin sind 72 % der ORF-2 Seherinnen und Seher
über 50 Jahre alt*", erklärt Gerhard Tötschinger, Kandidat zur
ORF-Publikumsratswahl, einleitend.
Als Alarmsignale werde hier vor allem die Abschaffung der letzten
Senioren-Sendungen (zB "Schöner Leben") mit Jahresbeginn empfunden,
wo der Seniorenbund besonders "den Aufschrei des derzeitigen
Vertreters der Älteren Menschen im Publikumsrat - Peppo Mauhart -
vermisst" habe.
Dabei gehe es Tötschinger nicht um ein reines "Altenprogramm":
"Sendungen, die von allen Generationen gerne gesehen würden, die auch
die österreichische Identität besser herausarbeiten würden", fehlen
laut Tötschinger.
"Wenn ich an Sendungen wie "Schatzhaus Österreich" oder "Quiz in
Rot-Weiß-Rot" denke, so meine ich Sendungen, in denen Österreich für
Qualität stand, wo auch das Kultur- und Leistungsbild Österreichs
weit verbreitet wurden. In Zeiten der Satelliten-Übertragung würde
ein solches Programm noch viel weitere Reichweiten haben", nennt
Tötschinger Beispiele.
Senioren-Initiative für ein "Rot-Weiß-Rotes Qualitäts-Fernsehen"
Der Seniorenbund hatte sich schon 2008 im Rahmen der
überparteilichen "Denkwerkstatt des Österreichischen Seniorenbundes"
in der Arbeitsgruppe "Senioren-Initiative für ein Rot-Weiß-Rotes
Qualitäts-Fernsehen" mit diesen Themen auseinander gesetzt und die
Ergebnisse sowohl dem ORF-Generaldirektor, als auch dem
ORF-Stiftungsrat übermittelt.
"Mit dem neuen ORF-Gesetz kann der Seniorenbund einen ersten
Etappensieg verzeichnen", freut sich Dr. Irmgard Bayer, unter deren
Leitung der Vorschlag entwickelt wurde, TW1 in einen Spartenkanal für
Kultur und Information umzuwandeln.
"Mit dem nun vorliegenden ORF-Gesetz haben wir dazu die erste
Hürde genommen. Der Entwurf ermöglicht die Schaffung eines solchen
Spartenkanals. Unsere Aufgabe wird es nun sein, aus dieser
Kann-Bestimmung eine Muss-Bestimmung zu machen, das heißt, dieses
Vorhaben möglichst rasch umzusetzen", erklärt Bayer.
"Die Senioren wünschen sich einen solchen Spartenkanal für mehr
Information, Kultur und Österreich-Bezug - also mehr Programme, die
alle Generationen begeistern können. Dafür werde ich mich gerne
einsetzen", erklärt Tötschinger abschließend.
* Informationen zu den genannten Zahlen finden Sie in der
vollständigen Presseunterlage unter diesem Link:
http://www.seniorenbund.at/img/877/rot_weiss_rot_tv.pdf .
(Seite 5 der Unterlage).
Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund, Susanne Kofler, Tel: 0650-581-78-72, mailto:[email protected]; www.seniorenbund.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/189
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