- 31.12.2009, 10:45:11
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Erfolgreiche Jahresbilanz der Rollenden Landstraße über den Brenner
Mit 226.000 beförderten LKW höchste Transportzahl seit Einführung - Steigerung um +10% zu Rekordjahr 2008
Innsbruck 31.12.2009 (OTS) - Die ÖKOMBI - eine 100% Tochter der
Rail Cargo Austria AG (die Güterverkehrssparte des ÖBB-Konzerns) -
ist der Experte und Marktführer in ganz Europa bei der Abwicklung der
Rollenden Landstraße. Nachdem der letzte ROLA-Zug des Jahres 2009
pünktlich um 10:30 Uhr von Wörgl in Richtung Brenner abgefahren ist
steht die erfreuliche Transportbilanz fest. Mit 226.000 beförderten
LKW-Einheiten hat die Rollende Landstraße am Brenner einen neuen
Beförderungsrekord aufgestellt. Im Vergleich zum Vorjahr - hier waren
auf der Brennerachse 206.000 LKW per Bahn unterwegs - konnte
neuerlich ein Zuwachs von +20.000 LKW oder fast 10% erreicht werden.
Insgesamt sind auf der Brennerachse täglich 54 Züge unterwegs (38
Wörgl - Brenner, 10 Wörgl - Trient, 6 Regensburg - Trient). Die
durchschnittliche Auslastung der Züge lag im abgelaufenen Jahr bei
respektablen 83%, damit waren mehr als acht von zehn Stellplätzen mit
einem LKW belegt. Im abgelaufenen Jahr haben diese Gütertransporte
auf der Schiene der Umwelt rund 25.000 Tonnen CO2 erspart - ein
wichtiger Beitrag in Zeiten des Klimaschutzes. Für das kommende Jahr
2010 will ÖKOMBI Geschäftsführer Franz Dirnbauer die Kapazitäten auf
300.000 Stellplätze und das Transportvolumen auf 250.000 LKW weiter
ausbauen.
Marktanteil der ROLA am Transitverkehr wächst auf 15%
Der Marktanteil der ROLA am gesamten Transitverkehr von schweren LKW
über den Brenner liegt im abgelaufenen Jahr 2009 bei erfreulichen
15%, eine starke Steigerung denn im vergangenen Jahr war dieser Wert
noch bei 10%. In Summe stehen jeden Tag über 1.000 LKW-Stellplätze
auf den 54 Zügen der Brenner ROLA zur Verfügung - im gesamten Jahr
2009 waren es 280.000 Stellplätze. Das SFV (sektorale Fahrverbot) der
Stufe 3 sowie die umfassenden Marketingmaßnahmen und die gute
Zusammenarbeit mit den Transportunternehmen sollen auch in Zukunft
für eine gute Auslastung sorgen. Für 2010 wird die
Stellplatzkapazität auf 300.000 Plätze ausgeweitet unter anderem
sollen einige Züge von Wörgl die bisher am Brenner endeten weiter bis
Trient geführt werden. Durch die längeren Terminalgleise in Trient
können bis zu 21 LKW auf einen Zug gestellt werden. Damit sollte es
möglich sein im kommenden Jahr auf über 250.000, auf der Rollenden
Landstraße beförderte LKW, zu kommen. Franz Dirnbauer der
Geschäftsführer der ÖKOMBI formuliert sein ehrgeiziges Ziel für das
kommende Jahr: "Wir wollen 2010 noch mehr LKW per Bahn durch Tirol
befördern und streben eine Steigerung der Transporte um bis zu 10%
an." Die ROLA hat nach wie vor am Brenner eine sehr große Bedeutung,
da rund 85% der dort fahrenden LKW und Sattelauflieger nicht kranbar
(kodifiziert) sind. Das bedeutet sie sind für eine Abwicklung im UKV
(Unbegleiteter Kombinierter Verkehr wie Container oder
Wechselaufbauten) nicht geeignet. Ist eine Ladung einmal am LKW
verladen, gibt es nur mehr zwei Varianten: Entweder eine 100%ige
Straßenfahrt oder passende, bis zu 460 km lange Teilstücke,
umweltfreundlich und sicher auf der ROLA zurücklegen. Im vergangenen
Jahr haben sich immerhin 10.000 Transportunternehmen aus ganz Europa
für die ROLA entschieden.
Brenner-ROLA erspart der Umwelt im heurigen Jahr 25.000 Tonnen CO2
Zuwächse auf der Rollenden Landstraße bedeuten gleichermaßen auch
eine Entlastung für die Umwelt. Auf Basis einer Studie des
Umweltbundesamtes, stößt ein 40-Tonnen-Lkw im Schnitt 813 Gramm CO2
pro Kilometer aus - so blieben im heurigen Jahr rund 25.000 Tonnen
CO2 der Umwelt und der Tiroler Luft erspart - um fast 3.000 Tonnen
mehr als 2008. Im Jänner 2010 wird ÖKOMBI allen Transportunternehmen,
welche die ROLA 2009 genutzt haben, erstmals eine Auswertung über die
dadurch ersparte CO2 Mengen zusenden. "Jeder voll beladene Zug
erspart den Anrainern und der Umwelt eine bedeutende Menge an CO2.
Die Fahrer der LKW können zudem während der Bahnfahrt im Liegewagen
ausspannen und ihre gesetzlichen Ruhezeiten konsumieren. Auch für den
Unternehmer ergeben sich mit Mautersparnis, Dieseleinsparung,
niedrigeren Wartungskosten und geringerer Abnützung gleich mehrere
monetäre Vorteile bei jeder einzelnen ROLA-Fahrt", so Franz Dirnbauer
abschließend.
ÖBB-Konzern: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister
Als umfassender Mobilitätsdienstleister sorgt der ÖBB-Konzern
österreichweit für die umweltfreundliche Beförderung von Personen und
Gütern. Mit rund 42.000 MitarbeiterInnen und Gesamterträgen von 5,8
Mrd. EUR ist der ÖBB-Konzern ein wirtschaftlicher Impulsgeber des
Landes. Im Jahr 2008 wurden von den ÖBB 456 Mio. Fahrgäste und 98,5
Mio. Tonnen Güter transportiert. Strategische Leitgesellschaft des
Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.
Bilanz der beförderten LKW auf der Brenner-Rola 2005 bis 2009:
2005: 53.000 LKW
2006: 117.000 LKW (+120%)
2007: 158.000 LKW (+35%)
2008: 206.000 LKW (+31%)
2009: 226.000 LKW (+10%)
Rückfragehinweis:
ÖBB-Holding AG
Rene' Zumtobel
Pressesprecher Tirol/Vorarlberg
Tel.: +43 512 93000 2110
e-mail: [email protected]
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/140
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