• 17.12.2009, 11:50:02
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Lebenshilfe: Behindertenanwaltschaft muss politisch aufgewertet werden

Inklusion von behinderten Menschen braucht schlagkräftige soziale Anwaltschaft

Wien (OTS) - "Dr. Erwin Buchinger war der Erste, der im Jahr 2007
in seiner damaligen Funktion als Sozialminister die UN-Konvention
über die Rechte von Menschen mit Behinderungen unterschrieben hat.
Als Behindertenanwalt ist es nun seine Aufgabe, sich für die
Gleichstellung für Menschen mit Behinderungen einzusetzen und die
Inklusion, die volle Teilhabe an der Gesellschaft, weiter
voranzutreiben. Für diese große Herausforderung wünschen wir ihm viel
Erfolg", erklärt Univ.-Prof. Dr. Germain Weber, Präsident der
Lebenshilfe Österreich, und gratuliert Erwin Buchinger zu seiner
Bestellung. Gleichzeitig betont Weber die hohe Kompetenz sämtlicher
Kandidaten, die sich um das Amt des Behindertenanwalts beworben
haben.

Als zentrale Themen nennt Weber die sozialversicherungsrechtliche
Absicherung und gesetzlich geregelte Vorsorgeleistungen im Alter für
Menschen mit Behinderungen sowie deren Inklusion in der Gesellschaft.
"Menschen mit Behinderungen fordern die Teilnahme an
Entscheidungsprozessen und das Recht, ihr Leben selbst zu bestimmen.
Dafür braucht es einen politisch engagierten Behindertenanwalt mit
ausreichender Durchsetzungskraft. Die Behindertenanwaltschaft sollte
daher politisch aufgewertet werden", hofft Weber auf eine fruchtbare
Zusammenarbeit.

Rückfragehinweis:
Mag. (FH) Eva Schrammel, Lebenshilfe Österreich
[email protected], Tel. 01 812 26 42 79, Mobil 0664/88431996

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