• 16.12.2009, 10:29:15
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Glaser: Klimaschutz ist Voraussetzung für nachhaltige Weltwirtschaft

Alle Länder müssen in Kopenhagen Verpflichtungen übernehmen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Bei der Klimakonferenz in Kopenhagen sind
ausnahmslos alle Länder aufgerufen, bindende Verpflichtungen im
Klimaschutz einzugehen. Primär müssen die Industriestaaten und die
Schwellenländer mit ihren hohen Pro-Kopf-Emissionen Verantwortung
übernehmen. Aber auch die Entwicklungsländer können den notwendigen
Beitrag zum Klimaschutz leisten, ohne Einbußen in ihrer Entwicklung
in Kauf nehmen zu müssen." Davon zeigte sich heute, Mittwoch, der
ÖVP-Sprecher für Entwicklungszusammenarbeit Abg. Franz Glaser
überzeugt. ****

Beispielsweise trage die nach wie vor praktizierte Brandrodung in
vielen Entwicklungsländern enorm zur Verschlechterung der CO2-Bilanz
bei. "Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung müssen wir
Industrieländer dazu beitragen, dass in Entwicklungs- und
Schwellenländern umweltschonende Technologien in allen Bereichen
eingesetzt werden können", sagte Glaser.

"Neue Ansätze müssen wir auch zur Bekämpfung des Hungers in der Welt
finden. In einer Zeit, in der mehr als eine Milliarde Menschen
hungern, ist die Verfügbarkeit von Lebensmitteln vor Ort das
wichtigste Anliegen jeder weltweiten Entwicklung. Es geht daher in
erster Linie darum, die Souveränität der Entwicklungsländer bei der
Versorgung mit Lebensmitteln und Energie zu stärken", hielt Glaser
fest.

Zur nachhaltigen Erhaltung der Lebensfähigkeit unserer Welt seien
neue Regeln notwendig. "Dazu gehört ein tragbares internationales
Protokoll von Kopenhagen. Produktions- und Besitzstrukturen dürfen
keine Hegemonien für multinationale Konzerne oder einzelne Staaten
sein. Gerade in Entwicklungsländern müssen die Menschen
selbstbestimmt über ihre Ressourcen verfügen können", betonte der
ÖVP-Abgeordnete.

Insgesamt sei für den Klimaschutz jedenfalls noch viel
Bewusstseinsarbeit gefragt. "Das gilt für Staaten ebenso wie für den
Einzelnen. Wir tun gut daran, ausufernde Bedürfnisse im Zaum zu
halten und nicht-nachhaltige Lebensweisen zu hinterfragen. Letztlich
müssen wir alle unsere Beiträge leisten - ohne zuerst zu fragen, was
die anderen tun. Das Modell der Ökosozialen Marktwirtschaft, das die
ÖVP entwickelt hat und stetig umzusetzen versucht, kann dafür ein
Vorbild sein", schloss Glaser.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

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