• 16.12.2009, 09:35:14
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Elektrorasierer im Test: "Guter" Schnitt

"Konsument": Die meisten Geräte sind "gut". Teils nur bescheidene Akkulaufzeit.

Wien (OTS/VKI) - Kaum einer gibt sich Blöße - die meisten Geräte
schneiden "gut" ab. So lautet das Fazit eines Tests zu 15
Elektrorasierern, der am 17. Dezember im Verbrauchermagazin
"Konsument" erscheint. Sowohl beim Rasieren als auch bei der
Hautschonung ist bei kaum einem Rasierer etwas zu beanstanden, bei
der Akkuleistung gibt es dagegen größere Unterschiede. Lediglich drei
Geräte schaffen insgesamt nur ein "durchschnittlich" bzw. "weniger
zufriedenstellend". Die drei Stockerlplätze gehen an Geräte, die
nicht unter 200 Euro inklusive Reinigungsstation zu haben sind. Doch
auch unter 100 Euro finden sich Modelle mit hoher Qualität, die noch
dazu ohne teure Folgekosten für Reinigungsflüssigkeit auskommen.

Mit Ausnahme von zwei Rasierern überzeugen alle Geräte sowohl bei
der täglichen Rasur als auch beim Dreitagebart. Die Akkulaufzeit der
getesteten Geräte ist aber teils nur bescheiden. Rund die Hälfte der
Geräte schafft - wenn überhaupt - nicht mehr als zwölf Rasuren mit
einer Akkuladung. Der Testsieger, Braun Series 7 795cc, bewältigt
dagegen mehr als doppelt so viele. Dieser ist aber mit 380 Euro
zugleich der teuerste Rasierer im Test. Teure Rasierer sind mit
Li-Ion-Akkus ausgestattet, was aber nicht unbedingt heißt, dass deren
Leistung in jedem Fall besser ist: Der Philips arcitec RQ1095 bringt
es mit einem Li-Ion-Akku auf nur acht Rasuren je fünf Minuten.
Positiv sind die kurzen Ladezeiten. Bei keinem Akku dauert es länger
als 1,5 Stunden, bis er voll ist.

Die Geräte sind - mit einigen kleinen Ausnahmen - recht gut
verarbeitet. Den Falltest überstanden alle Rasierer einigermaßen
unbeschadet. Bei manchen löste sich der Rasierkopf, der aber mehr
oder weniger mühsam wieder aufgesetzt werden konnte. Vorsicht ist
beim Panasonic Pro-Curve ES 7107S geboten: Er rasiert zwar gut und
hat eine sehr passable Akkulaufzeit, allerdings ist das Modell
entgegen den Werbeversprechungen nicht wasserdicht. Ein Minuspunkt
ist auch, dass nur vier von 15 Rasierern eine angenehme Lautstärke im
Betrieb haben.

Die Reinigung ist bei allen Modellen relativ einfach. "Für Männer
mit empfindlicher Haut ist es ratsam, die Scherköpfe einmal
wöchentlich zu desinfizieren. Ansonsten sollte man das Gerät
spätestens bei Nachlassen der Rasierleistung gründlich reinigen", rät
"Konsument"-Experte Peter Gradauer. Wer auf der Suche nach einem
Schnäppchen ist, findet günstige Rasierer auch unter jenen Geräten,
die beim letzten Test ("Konsument" 12/2007) auf den Spitzenrängen
lagen und inzwischen als Auslaufmodelle angeboten werden.

Alle Details zum Test gibt es ab sofort auf www.konsument.at sowie
ab dem 17.12. in der Jänner-Ausgabe von "Konsument".

Rückfragehinweis:
Verein für Konsumenteninformation/Testmagazin "Konsument"
Mag. Andrea Morawetz, Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/588 77 - 256
mailto:[email protected]
www.konsument.at

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