- 14.12.2009, 13:15:12
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"ElectroDrive" aus Salzburg gewinnt die Ausschreibung für Elektromobilität des Klimafonds
Österreich hat neben Vorarlberg eine weitere Modellregion für E-Mobilität in Salzburg
Wien (OTS) - Fünf Regionen: Kärnten, Salzburg, Steiermark,
Vorarlberg, Wien - beteiligten sich an der diesjährigen
Ausschreibung für die Modellregion E-Mobilität des Klima- und
Energiefonds. Die Förderung geht heuer an zwei Regionen: "1,9 Mio.
Euro an ElectroDrive" aus Salzburg , 0,5 Mio Euro an VLOTTE II aus
Vorarlberg. "Mit dieser Förderung wird sich neben Vorarlberg auch
Salzburg als Vorzeigeregion für E-Mobilität weiter etablieren können.
Salzburg startete mit " ElectroDrive" bereits heuer im Frühjahr.
Dieses Projekt zeichnet sich mit einem sehr guten integrierten
Mobilitätskonzept und Geschäftsmodell aus. Die Klima- und
Energiefonds Förderung soll dabei unterstützen, diese Dynamik zu
verstärken. Läuft alles nach Plan - so fahren in dieser Region in
Kürze rund 400 E-Fahrzeuge", so Klimafondschefin Eveline
Steinberger-Kern.
Klima- und Energiefonds hat Modellregionen für Elektromobilität in
Österreich etabliert.
Das Besondere am E-Mobilitäts Ausschreibungsformat ist:
Elektromobilität wird vom Nutzer her gedacht. Gleichzeitig dazu
unterstützt der Klima- und Energiefonds Projekte im Bereich der
Elektromobilitätsforschung. Hauptphilosophie ist es,
Anwendungserfahrung gleich wieder in die parallele Forschungsarbeit
einfließen zu lassen und umgekehrt.
Damit ist es dem Klima- und Energiefonds gelungen, in einer Art
"roll-out-Konzept" nachhaltig Dynamik in den Markt zu bringen.
Begleitende Kommunikations-Aktivitäten wie die interdisziplinäre
ExpertInnen Plattform www.e-connected.at und laufende Informations-
und Hintergrundveranstaltungen bieten allen relevanten Akteuren die
Chance einen intensiven Austausch zu pflegen. Potenziale können
dadurch rasch erkannt und gemeinsam gehoben werden.
"Im "trial-error-Modus" geht die Entwicklung einfach wesentlich
effizienter und effektiver voran. Mit dem Wissen, dass Österreich
eine starke Autozulieferindustrie hat - jeder Zehnte arbeitet direkt
und indirekt in diesem Sektor - trägt der Klima- und Energiefonds
Förderungen vor allem auch Verantwortung für standortpolitische
Zielsetzungen. Der Umstand, dass der Verkehr in Österreich der größte
Emissionsverursacher ist, zwingt doppelt zum Handeln", ist Eveline
Steinberger-Kern überzeugt.
Die flächendeckende Einführung von E-Mobilität kombiniert mit
intelligenten Verkehrssystemen, nachhaltiger Energieversorgung und
einer breiten Ladeinfrastruktur birgt enorme Einsparungspotentiale.
Das belegt unter anderem eine 2009 veröffentlichte Klima- und
Energiefondsstudie zur Einführung von E-Mobilität und deren
Auswirkungen auf die Energiewirtschaft (Download:
www.e-connected.at).
Kärnten, Steiermark und Wien gingen dieses Mal leer aus.
Der Fördertopf war dieses Jahr mit knapp 2,5 Mio. Euro dotiert.
Für die ebenfalls ambitionierten Projekte aus Kärnten, Steiermark und
Wien konnte dieses Mal keine positive Förderzusage gemacht werden.
Insbesondere das Projekt "Elmost" aus der Steiermark wurde von der
Jury angesichts der Finanzrestriktion als drittgereihtes Projekt,
nach "ElektroDrive" und "VLOTTE II" zurückgestellt.
"2010 wird es voraussichtlich wieder eine Ausschreibungsrunde für die
E-Mobilitätsmodellregionen geben. Daher ist es außerordentlich
positiv zu werten, dass die Akteure von Elmost bereits signalisiert
haben, dass sie ihre Initiative dennoch starten werden", so Eveline
Steinberger-Kern abschließend.
Rückfragehinweis:
www.klimafonds.gv.at
www.e-connected.at
Sonja Ammann
+43 676 400 81 23
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