- 13.12.2009, 11:20:18
- /
- OTS0024 OTW0024
Forst- und Holzwirtschaft bietet ein einzigartiges Potenzial im Kampf gegen den Klimawandel
Kopenhagen (OTS) - Das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate
Change) bestätigt die große Bedeutung des Waldes und der nachhaltigen
Waldbewirtschaftung im Kampf gegen den Klimawandel. Die Vertreter der
Europäischen Waldbesitzer (CEPF) sowie der Papierindustrie (CEPI)
haben am Samstag, in einer gemeinsamen Pressekonferenz einen Appell
an die verhandelnden Parteien der Klimakonferenz in Kopenhagen (COP
15) gerichtet: die Rolle der Forst- und Holzwirtschaft in das
internationale Abkommen einfließen zu lassen. Die aktuell geltenden
Empfehlungen werden den Leistungen aus dem Sektor nicht gerecht.
Die europäische Forstwirtschaft arbeitet seit Jahrhunderten nach
dem Prinzip der Nachhaltigkeit, das heißt nicht mehr Holz aus dem
Wald zu entnehmen, als nachwächst. "Diese CO2-neutrale Praxis sollte
als aktiver Beitrag zum Klimaschutz Eingang in nationale
Forstpolitiken finden", sagte Christer Segerstéen, Präsident des
CEPF.
Ein wesentlicher Schwerpunkt der laufenden Verhandlungen in
Kopenhagen ist die Reduzierung der Abholzung und Degradierung von
Waldflächen. "Das ist international zweifelsohne ein Schlüsselthema
für den Klimaschutz. Wir dürfen jedoch nicht außer Acht lassen, dass
die nachhaltige Forstwirtschaft und Holznutzung in Europa wesentlich
zum Kampf gegen den Klimawandel beiträgt. Nachhaltig wirtschaftende
Forstbetriebe erhalten seit Jahrhunderten die Multifunktionalität des
Waldes - von der Biodiversität bis zum Schutz vor Lawinen und Muren
über das Speichern von Wasser und CO2. Darüber hinaus ist der Wald
wichtige Einkommensquelle und Arbeitsplatz im ländlichen Raum. Diesen
Standpunkt versuchen wir in die laufenden Verhandlungen
einzubringen", betonte Philipp Guttenberg, Vorstandsmitglied des
CEPF.
"Der Sektor Forst und Holz bietet mit einem CO2-neutralen Rohstoff
eine intelligente, nachhaltige und kostengünstige Alternative zu
Konkurrenzprodukten wie Öl, Stahl und Beton. Dafür brauchen wir ein
effizientes Anrechnungsmodell", schloss Guttenberg.
Rückfragehinweis:
Land&Forst Betriebe Österreich, Karin Seifert
Tel. 01/533 02 27-17 email: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | LUF






