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Neues Volksblatt: "Pläne" (Von Michael Kaltenberger)
Ausgabe vom 10. Dezember 2009
Linz (OTS) - Immer mehr wird zur Gewissheit, was Skeptiker von
Anfang an befürchtet hatten: Das Regioliner-Projekt des früheren oö.
Verkehrsreferenten und SPÖ-Vorsitzenden Erich Haider ist eine Gefahr
für die Mühlkreisbahn. Denn seit Haider im August 2008 mit SPÖ-Chef
Werner Faymann und dem Linzer Bürgermeister Franz Dobusch die
Straßenbahn von Linz nach Aigen-Schlägl aus dem Hut gezaubert hat
passiert auf der Mühlkreisbahn praktisch nichts mehr. Die Folge sind
Langsamfahrstrecken und Schienenersatzverkehr - obwohl Oberösterreich
im Jahr vier Millionen Euro für die Mühlkreisbahn zahlt.
Nicht nur die Mühlviertler haben den Verdacht, dass die ÖBB auf die
Einstellung der Mühlkreisbahn hinarbeiten.
Schienenersatzverkehr und andere Beschwerlichkeiten sind auch auf der
Pyhrnbahn die Normalität. Gleichzeitig schaltet die Bahn in
oberösterreichischen Zeitungen Inserate über den Umbau des Wiener
Südbahnhofs.
Man fragt sich: Warum dieser Aufwand hierzulande wegen des Wiener
Südbahnhofs?
Will man uns gar darauf vorbereiten, dass Graz von Linz mit der Bahn
künftig nur noch über Wien erreichbar sein wird? Steht auch die
Pyhrnbahn auf der Abschussliste? Dann käme der Südbahnhof ins Spiel.
Oder plant E. H. auch eine Straßenbahn nach Graz?
Rückfragehinweis:
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