• 09.12.2009, 15:55:03
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Nach friedlichem Ende der Besetzung Schweinefabrik Entenfellner: 2 Tierschutz-Autoreifen zerstört!

2 Personen aus Tierfabrik wurden in flagranti dabei erwischt, wie sie von 2 Reifen eines der Autos der TierschützerInnen die Ventile rausschraubten - Anzeige!

Wien (OTS) - Am 8. Dezember besetzte der VGT zusammen mit
RespekTiere die Schweinefabrik Entenfellner, weil seit 1999
regelmäßig die Missstände in dieser Tierfabrik aufgedeckt wurden und
sich trotzdem bis heute nichts geändert hat. Angesichts der von den
TierschützerInnen beanstandeten Misshandlungen an den Tieren durch
Tierarzt Entenfellner, sowie des Umstands, dass weder die
Amtstierärzteschaft noch die Tierschutzombudsschaft daran etwas
ändern kann oder will, war nach Ansicht des VGT diese Besetzung
gerechtfertigt. Anders sahen das offenbar 2 Personen, die mit der
Tierfabrik in direktem Zusammenhang stehen: sie öffneten die Ventile
an 2 Autoreifen der TierschützerInnen und machten so die Reifen
unbenutzbar -- dieser Tatbestand erfüllt §125 StGB Sachbeschädigung,
ist also eine kriminelle Handlung.

Eine Gruppe von TierschützerInnen erwischte nämlich nach dem
friedlichen Ende der Besetzung 2 Personen in einem schwarzen Alfa
Romeo, die aus dem Gelände der Schweinefabrik Entenfellner gekommen
waren, in flagranti bei ihrer Tat! Wie die TierschützerInnen Fotos
von ihnen aufnahmen, verdeckten sie ihr Gesicht. Es wurde Anzeige
erstattet.

VGT-Obmann DDr. Martin Balluch dazu: "Wer ist hier die
kriminelle Organisation? Gegen das Eigentum des VGT und seiner
AktivistInnen werden laufend politisch motivierte Sachbeschädigungen
begangen. Heute wurden nicht zum ersten Mal unsere Reifen zerstört,
man hat bereits unsere Schlösser verklebt und die Autos mit Lack
überschüttet. Und das lediglich deshalb, weil wir im Namen der
Gesellschaft gesetzwidrige Tierquälereien aufdecken! Und wie reagiert
das Innenministerium? Die gegen uns gerichteten Straftaten werden
nicht verfolgt, gegen den Tierschutz wird aber eine eigene SOKO in
Stellung gebracht, die über 3 Jahre ermittelt und die Szene
terrorisiert, ohne irgendetwas gegen uns zu finden. Nicht der
Tierschutz, sondern die Tierindustrie und die Jägerschaft bilden eine
kriminelle Organisation, die mit politischer Gewalt ihre egoistischen
Eigeninteressen durchsetzen will!"

Fotos: http://www.vgt.at/presse/news/2009/news20091209m.php

Rückfragehinweis:
DDr. Martin Balluch, Tel.: 01/9291498, Email: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VGT

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