- 03.12.2009, 14:00:13
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100 Jahre Österreichische Krebshilfe
Am 20.12.2010 feiert die Österreichische Krebshilfe ihr 100jähriges Bestehen und zählt somit zu den ältesten Krebsgesellschaften der Welt

Wien (OTS) - Als "Österreichische Gesellschaft für Erforschung und
Bekämpfung der Krebskrankheit" wurde die heutige Krebshilfe von
namhaften Medizinern wie Prof. Dr. Anton Freiherr von Eiselsberg oder
Hofrat Prof. Dr. Julius Hochenegg am 20. Dezember 1910 gegründet.
Damals schon waren die "umfangreiche Aufklärungsarbeit über den
Krebs" und die "Förderung der Erforschung und Bekämpfung der
Krebskrankheiten" wichtigste Ziele der Gesellschaft. Heute, 100 Jahre
später, steht die Österreichische Krebshilfe mit mehr als 40
Beratungsstellen in ganz Österreich Krebspatienten und ihren
Angehörigen betreuend zur Verfügung.
An einem trüben Novembertag des Jahres 1909 schrieb der Wiener
Mediziner Julius Hochenegg an seinen Kollegen Anton Eiselsberg: "Die
Not unserer Krebskranken wird immer größer, wir müssen etwas tun, um
sie zu lindern. Könnten wir nicht zusammenkommen, um darüber zu
sprechen?" Mit diesem Hilferuf beginnt die lange Tradition der
Österreichischen Krebshilfe. Es wurde die "Österreichische
Gesellschaft für Erforschung und Bekämpfung der Krebskrankheit"
gegründet, dessen konstituierende Sitzung am 17. Dezember 1910
stattfand. Die Meldung der neu gegründeten Gesellschaft erfolgte
schließlich am 20. Dezember 1910. Vor allem die Information der
Ärzte, die Förderung wissenschaftlicher Arbeiten und die
Unterstützung von Krebspatienten standen schon damals im Mittelpunkt
der Tätigkeit der Gesellschaft. "Seit 1910 hat sich an den
grundsätzlichen Aufgaben der Krebshilfe nichts geändert," erklärt der
heutige Krebshilfe Präsident Univ. Prof. Dr. Paul Sevelda.
3 Standbeine: Information der Bevölkerung, Betreuung von Betroffenen
und Forschungsförderung
Heute bedient sich die Österreichische Krebshilfe modernster
Mittel, um ihre Aufgaben erfolgreich zu erfüllen. Mittels
Schwerpunktkampagnen zu den verschiedensten Krebsarten konnte das
Vorsorgebewusstsein von Herr und Frau Österreicher in den letzten
Jahren entscheidend verbessert werden: "Unserer jährlichen
Brustkrebsvorsorge-Initiative 'Pink Ribbon' ist es beispielsweise zu
verdanken, dass die Anzahl der Mammografien in den letzten 10 Jahren
um 25 % gestiegen ist", so Sevelda. Die Hilfe und Betreuung von
Krebspatienten und deren Angehörige erfolgt mittlerweile in 41
Beratungsstellen in ganz Österreich. Dazu Sevelda: "Wir betreuen
jährlich mehr als 30.000 Krebspatienten und deren Angehörige - und
das kostenlos." Im Rahmen der dritten und letzten Aufgabe - der
Forschungsförderung - ist der Krebshilfe eine kontinuierliche
Unterstützung der Wissenschaft möglich. "Mittels Stipendien oder
Förderpreise unterstützen wir jährlich eine Vielzahl von
Wissenschafter und deren Projekte," so Sevelda.
Finanziert werden die Leistungen der Krebshilfe ausschließlich von
Spenden aus der Bevölkerung und von Unternehmen. Die jährliche
Verleihung des Spendengütesiegels bestätigt den seriösen Umgang mit
diesen Geldern. "Ich selbst und der Vorstand der Krebshilfe
garantieren, dass jeder Euro, den die Bevölkerung spendet,
verantwortungsbewusst, transparent und zweckgewidmet eingesetzt
wird", so Präsident Sevelda.
Jubiläumsjahr
Den Aufgaben der Krebshilfe wird natürlich auch im Jubiläumsjahr
2010 nachgegangen werden. Darüber hinaus sollen mit einer breit
angelegten Spendeninitiative als "Licht der Hoffnung" und einer
großen Charitygala am 20. 12. 2010 zusätzliche Gelder generiert
werden, die den Ausbau der Beratungsstellen und die Soforthilfe für
KrebspatientInnen in ganz Österreich sicherstellen. Das genaue
Programm und weitere Informationen zur Geschichte der Krebshilfe ist
ab Anfang 2010 unter www.100jahrekrebshilfe.net ersichtlich.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Österreichische Krebshilfe
Tel.: 01/7966450
mailto:[email protected]
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