• 01.12.2009, 15:09:51
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Kinderrechte müssen in die Verfassung!

Der Katholische Familienverband Österreichs (KFÖ) appelliert an die Opposition, die Verankerung der Kinderrechte in der Verfassung nicht durch eine Blockade zu verhindern.

Wien (OTS) - "Politik darf nicht auf Kosten von Kindern und ihrer
Rechte gemacht werden", fordert Prof. Dr. Clemens Steindl, Präsident
des Katholischen Familienverbandes. Heute Nachmittag geht es im
Verfassungsausschuss darum, die Kinderrechte in den Verfassungsrang
zu heben. "Die Stärkung der Rechtsposition von Kindern und Familien
ist eine langjährige Forderung des Katholischen Familienverbandes,
die mehr als überfällig ist und keinesfalls Parteienstreitigkeiten
zum Opfer fallen darf."

Mit der heute von den Oppositionsparteien angedrohten Blockade der
Zweidrittel-Mehrheit ist der Beschluss zur Verankerung der
Kinderrechte in der Verfassung gefährdet. "Kinderrechte müssen
Vorrang haben und Kinder müssen ihre Zukunft aktiv mit gestalten
können", fordert Steindl und gibt zu bedenken, dass sich die Politik
in erster Linie an den Bedürfnissen der Erwachsenen orientiert. "Mit
den Kinderrechten im Verfassungsrang wird der Gesetzgeber
verpflichtet, für das Wohl des Kindes bestmögliche Rahmenbedingungen
zu schaffen. Es wäre schade, diese Chance heute auszulassen."

Rückfragehinweis:
Mag. Christina Luef
Katholischer Familienverband Österreichs
Tel.:01/51552/3291
Mobil: +43-664-885 22 620
E-Mail: [email protected]

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