- 27.11.2009, 19:59:02
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Neues Volksblatt: "Widerlegen" (von Markus Ebert)
Ausgabe vom 28. November 2009
Linz (OTS) - Sicher, man kann es so sehen wie SPÖ-Geschäftsführer
Günther Kräuter. "Wenig überraschend wurde eine Standespolitik
belohnt, die Reformansätze verhindert und unrealistische
Gehaltserhöhungen verspricht" - so sein Kommentar über die
Beamtenwahl. Auf gut Deutsch: Die Mehrheit der Wähler war zu blöd,
das zu wählen, was die Roten den Beamten an Perspektiven boten. Bloß,
Herr Kräuter, was war das?
War es das Vorgehen von Unterrichtsministerin Claudia Schmied, waren
es die Aussagen von Bundeskanzler Werner Faymann? Letzterem fiel zu
den Lehrern nur ein, dass dieser Beruf kein "Halbtagsjob" sei,
Schmied richtete den Lehrern über die Medien aus, dass sie gefälligst
mehr arbeiten sollen. Der sozialistische Lehrervertreter Reinhard
Dumser nennt das "diffamierende Aussagen".
Der Bund als Dienstgeber hat allen Grund, sich um eine motivierte
Mitarbeiterschaft zu bemühen. Mit dem Verweis auf den "sicheren" Job
ist es nicht getan, wenn man eine Verwaltungsreform durchziehen will,
die sich spürbar im Budget niederschlägt. Aber selbstverständlich ist
auch die Standesvertretung gefordert: In Zeiten wie diesen wirken
Justament-Positionen gestrig. Aber die Lust, die Ansichten des Herrn
Kräuter zu widerlegen, wird ja wohl unbändig sein.
Rückfragehinweis:
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Tel.: 0732/7606 DW 782
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