• 26.11.2009, 16:39:37
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Fischer: Gewerkschaft wichtig für eine soziale und gerechte Gesellschaft

Gründung der PRO-GE ein historisches Datum

Wien (OTS/PRO-GE) - "Die Gewerkschaftsbewegung ist ein starker
Partner für den Gedanken der Menschenrechte und der Menschenwürde",
sagte heute Bundespräsident Heinz Fischer bei seiner Begrüßungsrede
am ersten Gewerkschaftstag der PRO-GE.++++

"Ich bin selbst mittlerweile seit 50 Jahren Gewerkschaftsmitglied
und fühle mich der Gewerkschaftsbewegung sehr verbunden", so der
Bundespräsident. Fremdenhass und Menschen gegeneinander aufzuhetzen
gehöre mit aller Entschiedenheit verurteilt und sei ein Verbrechen
gegen die Menschenrechte. Zusammenarbeit und Solidarität seien
hingegen der richtige Weg in eine gerechtere und sozialere
Gesellschaft. Fischer nannte die heutige Gründung der PRO-GE ein
historisches Datum. Es sei eine mutige und richtige Entscheidung, die
Kräfte zu bündeln und sich so auf das 21. Jahrhundert vorzubereiten.

"Die Gründung der PRO-GE ist eine zukunftsorientierte
Entscheidung", betonte auch Jyrki Raina, Generalsekretär des
Internationalen Metallerbundes (IMB) in seiner Begrüßungsrede. Als
Teil der internationalen Gewerkschaftsbewegung trage die PRO-GE
wesentlich zur weltweiten Bündelung der Kräfte bei. Gerade die
transnationale Vernetzung der Konzerne erfordere einen Gegenpart mit
starken gewerkschaftlichen Strukturen, um bessere Ergebnisse für die
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weltweit zu erzielen. "Weltweit
verlieren Tausende Beschäftigte ihre Arbeitsplätze, obwohl sie für
diese Krise nicht verantwortlich sind. Wir müssen rasch Antworten auf
diese Entwicklung finden. Das geht nur, wenn unsere Stimme in der
Industrie lauter wird", betonte der IMB-Generalsekretär.

Nationalratspräsidentin Barbara Prammer gratulierte ebenfalls zur
Gründung der PRO-GE. Gerade in schwierigen Zeiten sei es wichtig,
sich zusammenzuschließen und Solidarität zu leben. Gleichzeitig
gratulierte sie der PRO-GE dazu, verstärkt Frauen in die Gremien zu
bringen: "Das ist auch eine wichtige Botschaft an andere
Organisationen. Denn die internationale Krise ist vor allem auch eine
Krise der Frauen - sie sind besonders stark von Einkommenskürzungen
und Arbeitsplatzverlust betroffen."

Rückfragehinweis:
GMTN-Presse
Barbara Trautendorfer
Telefon: 01/501 46 241
E-Mail: [email protected]

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