• 26.11.2009, 10:28:19
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Kärntens Innovationskraft ist ausgezeichnet

LH Dörfler verlieh Innovations- und Forschungspreis des Landes sowie IKT-Preis

Klagenfurt (OTS/LPD) - Egal ob große Unternehmen, KMUs oder
Kleinstunternehmen - sie alle haben in Kärnten eine enorme
Innovationskraft. Das machte gestern, Mittwoch, am Abend im
Lakesidepark Klagenfurt die Verleihung des Innovations- und
Forschungspreises des Landes durch Technologiereferent
Landeshauptmann Gerhard Dörfler deutlich. 38 Einreichungen hat es
dafür gegeben, weitere 17 hochwertige Einreichungen gab es für den
ebenfalls ausgeschriebenen Preis für Informations- und
Kommunikationstechnologien (IKT).

Der Landeshauptmann verwies auf Kärntens wachsende
Forschungsquote, die mittlerweile die drittbeste Österreichs ist:
"Jahrzehntelang war es die rote Laterne, jetzt haben wir die
Bronzemedaille." Dörfler ist sich sicher, dass es mit Kärntens
Innovationskraft noch weiter nach oben gehe. Er strich den Ausbau des
Lakesideparks und das geplante Holzforschungszentrum in St. Veit
hervor. Im Lakesidepark werde gerade der englischsprachige
Kindergarten "sunrise" untergebracht. "Mir ist es wichtig, dass auch
die Familien und Kinder in die Forschung eingebunden werden", sagte
Dörfler. Kärnten habe 200 Mio. Euro an Einnahmenverlusten
hinzunehmen, könne aber durch kluge Budgetpolitik "den öffentlichen
Motor am Laufen halten" und auch die Forschung weiter unterstützen.

Abgewickelt wurden die beiden Preise durch den Kärntner
Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF). Seine beiden Vorstände Hans
Schönegger und Erhard Juritsch strichen ebenfalls Kärntens gute
Forschungsentwicklung hervor. "90 Prozent der Forschungsquote werden
von den Unternehmen erbracht. Bleibt auf der Fährte, der KWF
unterstützt euch dabei", rief Schönegger auf. Bestätigung dafür gab
es von Ludovit Garzik vom Rat für Forschung und Entwicklung. Er
berichtete von der kürzlich präsentierten Bundesstrategie für 2020.
Kärnten habe darauf abgestimmt ebenfalls ein eigenes Zukunftskonzept
entwickelt ("Kärnten 2020: Zukunft durch Innovation"). Garzik
begrüßte diese Kärntner Initiative und auch das "klare Commitment"
der Kärntner Politik sehr und hofft auf Beispielwirkung auf andere
Regionen.

Die einzelnen Preisträger wurden von Juryvorsitzenden,
CTR-Vorstand Werner Scherf, vorgestellt. Er strich die ausgezeichnete
Qualität der Einreichungen hervor, die die Arbeit der Jury sehr
spannend gemacht hätten. Laut Scherf wurden aus den neun Platzierten
des Innovations- und Forschungspreises drei Unternehmen für die
Teilnahme am "Staatspreis für Innovation des Wirtschaftsministeriums"
nominiert. Es sind dies die drei Erstgereichten aus der Kategorie
"Großunternehmen", Infineon Technologies Austria AG, AMSC Windtec
GmbH und HOBAS Engineering AG. Für die Teilnahme am KMU-Staatspreis
"Econovius" wurde die Glaunach GmbH nominiert.

Den Innovations- und Forschungspreis gewann in der Kategorie
"Kleinstunternehmen" der "Wasserwirt" Bernhard Monai aus Straßburg
mit dem Projekt "Mobile Verfahrenstechnik zur Reinigung von
Ölabscheiderinhalten". Zweiter wurde die Sauper Umweltdatentechnik
GmbH aus Klagenfurt und Dritter die On Point Indicators GmbH aus
Klagenfurt. Bei den "kleinen und mittleren Unternehmen" ging die
Glaunach GmbH aus Klagenfurt mit ihrem "Erdgasschalldämpfer" als
Sieger hervor. Ihr folgten die MAI International GmbH aus
Feistritz/Drau und die Berlinger System Engineering GmbH aus
Klagenfurt. Die Kategorie "Großunternehmen" entschied die Infineon
Technologies Austria AG aus Villach mit dem Projekt
"Ultra-Dünnwafer-Technologie für Energiesparchips von morgen" für
sich. Zweiter wurde hier die AMSC Windtec GmbH aus Klagenfurt und
dritter die HOBAS Engineering GmbH aus Klagenfurt.

Bei den Informations- und Kommunikationstechnologien gewann die
Firma econob - Economic Business aus Klagenfurt mit dem Projekt
"econols - das System zur gesamtwirtschaftlichen Trendanalyse".
Zweiter wurde die OASE Software GmbH aus Villach und dritter die
homefibre digital network GmbH aus Spittal/Drau. Der Sonderpreis der
Jury für das beste Kooperationsprojekt mit schulischer Beteiligung
ging an die symvaro GmbH aus Klagenfurt, die zusammen mit der HTL
Mössingerstraße Klagenfurt das Elektromobilitätsprojekt "EVA -
Electric Vehicle Agent" entwickelt hat.

Der Innovations- und Forschungspreis des Landes wird seit 1991
jährlich ausgeschrieben, den eigenen IKT-Preis gibt es seit 2007. Die
drei Erstplatzierten des Innovationspreises erhielten 10.000 Euro und
eine Siegerskulptur aus Edelstahlblech, die nach Entwurf von Helmut
und Nicole Schmid von der HTL Wolfsberg gefertigt wurde. Der
IKT-Preis ist mit 10.000 Euro für den ersten, 5.000 Euro für den
zweiten, 2.000 Euro für den dritten Platz und 8.000 Euro für den
Jurypreis dotiert.

Bei der Preisverleihung war seitens der Landesregierung auch
LHStv. Reinhart Rohr anwesend.

(S E R V I C E: Infos unter www.kwf.at)
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at

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