- 26.11.2009, 10:06:09
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Heinisch-Hosek: "Für EU-Beamte darf es keine Gehaltserhöhung von 3,7 Prozent geben"
EU-Gehälter und 100-prozentige Jobsicherheit sprechen wohl eher für Nulllohnrunde
Wien (OTS) - "In Zeiten der Wirtschaftskrise darf es keine
Gehaltserhöhung von 3,7 Prozent für die rund 30.000 EU-Beamten geben.
Sie haben einen sicheren Job und verdienen gut", sagte
Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek.
Bei einer EU-weiten Arbeitslosigkeit von 9,2 Prozent, einem
Schrumpfen der Wirtschaft um 4,3 Prozent und einer Inflationsrate
von 0,1 Prozent sei es undenkbar, eine derart satte Erhöhung für eine
gut verdienende und abgesicherte Beamtengruppe in Aussicht zu
stellen. Standardisierte Berechnungsformeln hätten in Zeiten wie
diesen keine Relevanz, so Heinisch-Hosek weiter.
Österreich habe sich gegen diese Vorgangsweise vehement ausgesprochen
und sei einer Meinung mit der Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten. "Die
Gehälter der EU-Beamten, die 100-prozentige Jobsicherheit und die
schlechten Wirtschaftsdaten sprechen wohl eher für eine
Nulllohnrunde" sagte die Ministerin abschließend.
Rückfragehinweis:
Mag. Dagmar Strobel, Pressesprecherin der Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek, Tel: (01) - 53115 - 2149, E-Mail: [email protected]
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