Karl: ÖH sollte ihre Rolle als Hochschulpartner endlich ernst nehmen

Dialogverweigerung der ÖH führt nicht zur Verbesserung der Studienbedingungen

Wien, 25. November 2009 (ÖVP-PK) „Es ist sehr bedauerlich, dass die ÖH-Vorsitzende sichtlich nicht an einem konstruktiven Dialog interessiert ist. Die Hochschülerschaft sollte ihre Rolle als Hochschulpartner endlich ernst nehmen, sonst stellt sie ihre Legitimität selbst in Frage“, stellt ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg.z.NR a.o. Univ. Prof. Dr. Beatrix Karl fest. „Nach einem konstruktiven Dialog Hochschulpartnerschaft, bei dem ein Fahrplan für die Erarbeitung von Zielsetzungen und Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität an den österreichischen Universitäten, Fachhochschulen und weiteren tertiären Bildungseinrichtungen erstellt wurde, zieht sich die ÖH leider in eine unverständliche Blockade zurück – mit dem fadenscheinigen Vorwand, dass ihr die Benennungen der Arbeitsgruppen nicht passen“, ortet Karl ein „eigenartiges Demokratieverständnis bei der Hochschulvertretung“. ****

„Selbstverständlich sind die Studierendenvertreter der ÖH, aber auch die Vertreterinnen und Vertreter der Besetzer weiterhin eingeladen, sich an der Gestaltung der österreichischen Universitäten zu beteiligen – die Einladung in die entsprechenden Arbeitsgruppen hat Wissenschaftsminister Hahn heute klar und unmissverständlich ausgesprochen“, hofft Karl auf die Vernunft und konstruktive Beteiligung der ÖH. „Dialogverweigerung führt nicht zur Verbesserung der Studienbedingungen“, so die ÖVP-Wissenschaftssprecherin.

„Mittlerweile stellt sich jedoch die Frage, wen die ÖH überhaupt noch vertritt. An konstruktiver Gestaltung ist ihr sichtlich nicht gelegen“, stellt Karl abschließend fest und erneuert die Einladung an die ÖH, sich doch noch konstruktiv an der Gestaltung des tertiären Bildungssektors zu beteiligen:
„Schließlich geht es um ein wichtiges, gemeinsames Ziel: Wir wollen mehr Qualität an den österreichischen Universitäten!“

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