Karl: Dialog Hochschulpartnerschaft gelungener Startschuss für Grundkonsens zu Aufgaben und Zielen der Universitäten und Fachhochschulen

Wir brauchen ein gemeinsames Bekenntnis zu Leistung und Qualität

Wien, 25. November 2009 (ÖVP-PK) "Der heutige von Wissenschaftsminister Hahn initiierte Dialog Hochschulpartnerschaft war der Auftakt für einen jetzt beginnenden Arbeitsprozess, der einen Grundkonsens über die Aufgaben und Ziele der österreichischen Universitäten bringen soll. Denn in einem Punkt sind sich alle eilig: Wir brauchen mehr Qualität in der universitären Bildung", begrüßt ÖVP-Wissenschaftssprecherin Dr. Beatrix Karl die von Hahn geschaffene Möglichkeit, "bildungspolitische Ziele und notwendige Maßnahmen für den tertiären Bildungssektor endlich auf einer breiten Basis zu diskutieren. Ziel ist es, bis Sommer 2010 einen Grundkonsens zu erreichen, wie die Universitäten der Zukunft aussehen und arbeiten sollen". ****

"Wir müssen einen Konsens darüber finden, was wir wollen -qualitativ hochwertige Bildung oder Massenabfertigung. Denn Qualität ist nicht durch unkontrollierten Massenzugang zu erreichen", so Karl, die auch auf die Empfehlungen der OECD verweist: "Hier werden Österreich ganz klar Studienbeiträge und Zugangsregelungen nahe gelegt, wie sie auch in sämtlichen erfolgreichen Bildungsländern üblich sind." Die Position der ÖVP decke sich mit der Meinung fast aller Experten: "Ohne klare, faire Regelungen für den Zugang kann die universitäre Bildung im internationalen Wettbewerb nicht mithalten. Zugangsregelungen sind außerdem auch ein soziales Element." Den längeren Atem in überlaufenen Massenfächern hätten zumeist jene Studierenden mit einer besseren finanziellen Absicherung, weniger finanzstarke Studentinnen und Studenten wären von den langen Wartezeiten deutlich stärker betroffen.

"Wissenschaftsminister Hahn hat bereits im August in Alpbach
den Startschuss für einen österreichischen Hochschulplan gegeben. Der heutige Hochschuldialog und der nun folgende Arbeitsprozess
sind die nächsten Schritte, um nicht nur die vorhandenen Probleme in den Griff zu bekommen, sondern den tertiären Bildungssektor vor allem auch für die Herausforderungen der Zukunft zu rüsten", stellt die ÖVP-Wissenschaftssprecherin fest. "Dazu brauchen wir aber ein klares Bekenntnis zu Qualität und Leistung", schließt Karl, die nun mit Zuversicht den Beginn der Arbeitskreise zu den einzelnen Themen erwartet.

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