• 21.11.2009, 09:27:57
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Richtungsgebende Entscheidung für Baltisch-Adriatische Achse

LH Dörfler: 4,2 Mio. Euro Förderung für Lobbying der Balitsch-Adriatischen Achse - Land Kärnten nimmt als Leadpartner die Hauptrolle ein

Klagenfurt (OTS/LPD) - Ein entscheidender Schritt zur Stärkung und
Weiterentwicklung der Balitsch-Adriatischen Achse ist diese Woche mit
der Bewilligung des Projektes BATCo (Baltic Adriatic Transport
Cooperation) durch das Central Europe Monitoring Committee in Wien
erfolgt. Durch den positiven Entscheid des Komitees wird dem Projekt
ein Fördervolumen in der Höhe von 4,2 Mio. Euro für Lobbyingmaßnahmen
zur Verfügung gestellt. "Mit dieser Förderung bekommt das Projekt
einen wichtigen finanziellen Rahmen, um in den nächsten Jahren das
Lobbying für diese Verkehrsverbindung noch besser vorantreiben zu
können", freut sich Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler,
der schon seit langem Lobbying für die Baltisch-Adriatische Achse in
Brüssel betreibt. So traf er sich vor wenigen Wochen mit hochrangigen
Verkehrsexperten in Brüssel, unter anderem führte der Landeshauptmann
sehr erfolgreiche Gespräche mit dem Vizepräsidenten der Europäischen
Kommission, Verkehrskommissar Antonio Tajani.

Kärnten nimmt bei diesem Projekt die Hauptrolle des Leadpartners
ein und ist für die Gesamtkoordination und Administration des
Projektes verantwortlich. Alle Fäden laufen demnach in der Abteilung
7 (Wirtschaftsrecht und Infrastruktur) zusammen. Ziel des
BATCo-Projektes ist der Aufbau eines aktiven Netzwerkes der Partner
entlang der Baltisch-Adriatischen Verkehrsachse, um gemeinsam die
Wirtschaftskraft zu stärken. Zudem wird der Außenauftritt der fünf
BATCo-Länder (Österreich, Italien, Polen, Tschechien und Slowakei)
gemeinsam erfolgen. Dörfler appelliert nun auch an die heimischen
KMUs, sich bewusst für diese einzigartige Chance der Zusammenarbeit
im Verkehrsbereich stark zu machen und auch auf europäischer Ebene
Lobbying für das BATCo-Projekt zu betreiben.

Wie erfolgreich das länderübergreifende Lobbying bereits ist,
stellten die Regionen Kärnten, Friaul-Julisch Venetien und Veneto am
vergangenen Dienstag in Venedig bei einer trilateralen
Regierungssitzung unter Beweis. "Mit der Gründung der Euregio 'senza
confini' leben wir klar vor, wie einfach eine über die Landesgrenzen
hinweg gehende Zusammenarbeit sein kann", so Dörfler. Ein wichtiger
Punkt in der Zusammenarbeit der drei Mitgliedsländer ist unter
anderem auch die Forcierung der Baltisch-Adriatischen Achse.

Die Baltisch-Adriatische Verkehrsachse gilt als strategischer
Korridor für Zentraleuropa und ist mit Anbindung an die östlichen
EU-Staaten zur Stärkung dieses Zentralraums von großer Bedeutung.
Diese Verkehrsverbindung verläuft von Danzing, Warschau, Katowice,
Bratislava, Brünn, Wien, über den Semmering Basistunnel, die
Koralmbahn, Klagenfurt, Udine und Venedig bis nach Bologna.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at

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