• 20.11.2009, 09:51:58
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Kärntner Unternehmen erobern russischen Markt

LH Dörfler: Ausgezeichnete Kontakte mit Sverdlovsk machen sich bezahlt - Kärntner Firmen zur Angebotslegung für Großprojekte eingeladen

Klagenfurt (OTS/LPD) - Der russische Markt wächst und damit auch
die Chancen von Kärntner Unternehmen, in diesem Markt Fuß zu fassen.
Als Ergebnis der wirtschaftspolitischen Beziehungen zwischen dem Land
Kärnten und der wirtschaftlich drittgrößten russischen Region
Sverdlovsk werden nun Kärntner Unternehmen nach Russland zur
Angebotslegung eingeladen. "Das Expertenwissen der Kärntner Betriebe
im Bereich der alternativen Energiegewinnung ist in Russland sehr
gefragt und wird mit Sicherheit sehr positiv angenommen werden",
stellt dazu Landeshauptmann Gerhard Dörfler fest.

Mit einer offiziellen Einladung des Energieministers Yuri Shevelev
werden die Kärntner Betriebe Kioto, Urbas und EFG Turbinen- und
Kraftwerksanlagenbau zur Angebotslegung nach Russland reisen, um über
die Umsetzung konkreter Projekte in den Bereichen Photovoltaik,
Wasserkraft und Errichtung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlage zu
sprechen. Bereits im Frühjahr 2010 sollen die drei Unternehmen die
geplanten Baustellen und Bauplätze in Sverdlovsk besichtigen. Bei
diesen Gesprächen sollen weitere Alternativenergieprojekte bis in das
Jahr 2015 konkretisiert werden.

Bereits seit 2006 verbinden das Land Kärnten und die Region
Sverdlovsk wirtschaftpolitische Beziehungen, beruhend auf einer
Kooperationsvereinbarung, die vom verstorbenen LH Jörg Haider und
Viktor Koksharov, Ministerpräsident von Sverdlovsk, unterzeichnet
wurde. Darauffolgende gegenseitige Besuche und etliche
Projektkontakte festigten die Beziehungen und machten deutlich, dass
Sverdlovsk sehr großes Interesse an intensiven Kontakten mit Kärnten
hat, vor allem im Energiebereich.

Unter Leitung von Yuri Shevelev, Energieminister von Sverdlovsk,
und Viktor Koksharov reiste eine hochrangige Wirtschaftsdelegation im
September dieses Jahres nach Kärnten, um konkrete Gespräche mit
Landeshauptmann Dörfler zu führen. Während des Besuches besichtigten
die Gäste auch zahlreiche Kärntner Betriebe, um sich vor Ort von dem
Know-how und der Qualität Kärntner Produkte im
Alternativenergiebereich zu überzeugen.

Die bestehende Kooperationsvereinbarung zwischen Kärnten und
Sverdlovsk sieht weitere gemeinsame Projekte vor. Als Antwort auf den
diesjährigen Besuch aus Sverdlovsk wird Landeshauptmann Dörfler
bereits nächstes Jahr nach Russland reisen. Der russische Markt rückt
damit für Kärntner Unternehmen wieder ein Stückchen näher. Maßgeblich
begleitet wurde und wird die Vermittlung und Kooperation von der
Entwicklungsagentur Kärnten (EAK). Info: www.madeinkaernten.at

Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at

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