- 19.11.2009, 14:00:56
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LR Dobernig bekräftigt sein klares Bekenntnis zur Kelag
KEH beschließt Gewinnausschüttung von 16,3 Mio. Euro - Kelag ist Wirtschaftsmotor in der Krise - jetzt Schulterschluss über Parteigrenzen notwendig
Klagenfurt (OTS/LPD) - In der heutigen Generalversammlung der
Kärntner Energieholding (KEH) wurde Bilanz über das abgelaufene
Geschäftsjahr der Kelag gezogen. "Die Kelag hat im heurigen Jahr
eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie wichtig sie für Kärnten ist.
Das Unternehmen hat alleine 2009 über 170 Millionen Euro in die Hand
genommen, um den Ausbau der Wasserkraft und die Sicherung der
Stromversorgung in Kärnten voranzutreiben. Wir können stolz auf
unsere Kelag sein", erklärte Kärntens Finanzlandesrat und
Eigentümervertreter Harald Dobernig.
Im Zuge der Sitzung wurde zudem eine Gewinnausschüttung an die
Eigentümer der KEH - Land Kärnten und RWE AG - in der Höhe von 16,3
Millionen Euro beschlossen. Damit zeige sich einmal mehr, wie Kärnten
von der Kelag profitiert. "Wirtschaftlich erfolgreich,
verantwortungsvoll und zukunftsorientiert, das ist die Kelag",
betonte Dobernig.
Der Finanzlandesrat bekräftigte das Bekenntnis der Kärntner
Landesregierung zur Kelag: "Die Kelag ist unser Kärntner
Energieversorger, der gerade in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise
zeigt, wie unverzichtbar er für unser Land ist. Die Kelag investiert
heuer die Rekordsumme von über 170 Millionen Euro in Kärnten. Sie
schafft damit Arbeitsplätze und kurbelt die regionale Wirtschaft an."
Investitionen gibt es heuer etwa beim Pumpspeicherkraftwerk Feldsee
und beim Speicherkraftwerk Koralpe.
"In Anbetracht der vergangenen acht Jahre, können wir nur
feststellen, wie richtig die Partnerschaft des Landes mit der RWE AG
für die Kelag und für Kärnten ist. Wir haben im Jahr 2001 eindeutig
festgelegt, dass das Unternehmen gestärkt werden soll, die
Arbeitsplätze gesichert werden und das Headquarter der Kelag in
Klagenfurt bleiben muss. All diese Vereinbarungen wurden eingehalten
und zeigen, dass wir eine erfolgreiche Partnerschaft leben", erklärte
Dobernig.
Es sei nachvollziehbar, so Dobernig, dass die Begehrlichkeiten auf
das erfolgreiche Unternehmen Kelag in Wien groß sind: "Die Kelag ist
ein Vorzeigeunternehmen in der österreichischen Energiewirtschaft.
Klar, dass sich einige die Kelag nur allzu gerne unter den Nagel
reißen würden. Aber nicht mit uns. Kärnten steht zur Kelag und wird
sich von seinen Anteilen nicht trennen." Der Versuch, Kärnten
nachhaltig zu schwächen und das Land in eine Abhängigkeit zu treiben,
sei selbst in der politischen Geschichte Österreichs einmalig.
Nunmehr seien alle politischen Kräfte in Kärnten aufgefordert,
hinter der Kelag zu stehen. "Jetzt sind der Zusammenhalt und die
klare, gemeinsame Botschaft an Wien gefragt. Ich fordere alle
politischen Parteien im Kärntner Landtag auf, sich geschlossen zum
Kärntner Eigentum an unserer Kelag zu bekennen", so Dobernig weiter.
Neben der Bedeutung für das Land, gehe es schließlich auch um die
Arbeitsplätze in der Kelag. "Das Unternehmen beschäftigt heute 1.500
Arbeitnehmer und ist damit ein wichtiger Leitbetrieb in Kärnten. Die
Beschäftigten haben ein Recht darauf, dass wir uns als
Mehrheitseigentümer zum Unternehmen bekennen. Ein zweites
ÖDK-Schicksal wird es in Kärnten mit Sicherheit nicht geben", hielt
Dobernig fest.
Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at
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