• 19.11.2009, 12:17:17
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  • OTS0176 OTW0176

Mit dem KMU-Scheck - Energieeinsparungspotenziale erkennen und heben

Rund 60% der KMU wissen nicht exakt über ihre Energiefresser Bescheid

Wien (OTS) - Laut einer neuen WKÖ Studie kennen 60% der Klein- und
Mittelbetriebe ihr Energieeinsparungspotenzial nicht exakt. Vor dem
Hintergrund des fort schreitenden Klimawandels ist es um so
wichtiger hier ein flächendeckendes Beratungsangebot an die Betriebe
zu richten. Am 29. April 2009 startete der Klima- und Energiefonds
seine Energieeffizienz-Beratungs-Initiative den
"KMU-Energieeffizienzscheck" gemeinsam mit dem Energieinstitut der
Wirtschaftskammer Österreich.

KMU- Scheck Zwischenbilanz kann sich sehen lassen!

Bislang haben 580 KMU diesen Scheck entgegengenommen und täglich
werden es mehr. Die meisten Schecks wurden in Oberösterreich
eingelöst, gefolgt von der Steiermark und Niederösterreich.
Besonders hervorzuheben ist, dass die Energieberatung unmittelbar
wirkt, denn die Einsparungsmöglichkeiten werden meist sofort
umgesetzt und amortisieren sich somit kurzfristig. Das Gesamtvolumen,
das zur Förderung im Klima- und Energiefonds bereit steht, beläuft
sich auf 2.750.000 Euro.

Rasch-Unbürokratisch-Effizient

KMU werden in der Energieeffizienzberatung mit Schecks zur
Erstberatung und Umsetzung mit 1.500 Euro (davon 150 Euro
Selbstbehalt) unterstützt. Der Zugang ist niederschwellig und
unbürokratisch. Es ist lediglich eine Registrierung auf
www.kmu-scheck.at erforderlich. Gleichzeitig erhält man Kontakt und
Hilfe zur Beraterauswahl.

"Der Klima- und Energiefonds sieht seine Aufgabe darin
effizienzsteigernde Programme ins Leben zu rufen, zu etablieren und
rasch in die Umsetzung zu bringen", betont Dr. Eveline Steinberger,
Chefin des Klima- und Energiefonds.

Zwischenevaluierungsschritte müssen sicherstellen, dass die
angebotenen Instrumente praxisrelevant wirken können. "Für ein
Einzelhandelsunternehmen mit einem Jahresumsatz von 100.000 Euro sind
Mindestgrenzen als Anspruchsvoraussetzung für eine
Investitionsförderung in Höhe von 35.000 Euro, wie bei der
thermischen Sanierung, eindeutig zu hoch", so Eveline Steinberger.
Eine wichtige Voraussetzung für ein gutes Gelingen dieser Aktion ist
daher, neben einem besseren Abstimmen der Bundes- und
Länderaktivitäten, eine rasche Abwicklung der begleitenden
Investitionsförderungen im Rahmen der Umweltförderung im Inland
(UFI).

Rückfragehinweis:

Klima- und Energiefonds
   01/585-03-90-0
   Sonja Ammann
   0676/400 8 123
   [email protected]
   www.kmu-scheck.at

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