- 19.11.2009, 11:12:02
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Kinderrecht auf Gesundheit einfordern
Samariterbund zum 20. Jahrestag der Kinderrechtskonvention
Wien (OTS) - Am Freitag, den 20. November, feiert die
UN-Konvention über die Rechte des Kindes ihren 20. Geburtstag.
Mittlerweile ist die Kinderrechtskonvention von allen Staaten der
Welt (bis auf die USA und Somalia) ratifiziert worden - von
Österreich im Jahr 1992. "Seither ist viel passiert. Aber nicht so
viel, dass wir uns auf unseren Lorbeeren ausruhen könnten. Uns
beschäftigt insbesondere die konstant hohe Zahl an manifest armen
Kindern in Österreich und die Tatsache, dass Kinder unter der
Armutsgrenze doppelt so oft krank sind wie Kinder aus der
Mittelschicht", kritisiert Franz Schnabl, Präsident des
Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs. "Es ist leider eine statistische
Tatsache: Die armen Kinder von heute sind die chronisch Kranken von
morgen."
Der Artikel 24 der Kinderrechtskonvention sichert jedem Kind das
Recht auf ein Höchstmaß an Gesundheit zu. Dazu gehört auch das Recht
auf Zugang zum Gesundheitssystem. "Wir müssen aber immer wieder
feststellen, dass Familien auf notwendige medizinische oder
therapeutische Maßnahmen für ihre Kinder verzichten, weil sie diese
nicht finanzieren können", erklärt Schnabl.
Da öffentliche Leistungsträger nicht alle Maßnahmen abdecken, hat
der Samariterbund im Jahr 2006 die Wohlfahrtsstiftung "Fürs Leben"
gegründet. Sie hilft von Armut betroffenen Familien, die medizinische
Zusatzkosten für ihre Kinder nicht selbst tragen können. Diese
erhalten bis zu 500 Euro Unterstützung pro Kind von der Stiftung. Ein
Komitee anerkannter Ärzte überprüft sämtliche eingehenden Anträge auf
ihre medizinische Notwendigkeit. Vorsitzender des Stiftungsrates ist
der ehemalige Sozialminister Dr. Erwin Buchinger.
Die notwendigen Mittel für die Stiftung werden über Spenden,
Sponsoren und Wohltätigkeitsveranstaltungen aufgebracht. So wurden
zum Beispiel im Rahmen eines Galadinners für Wirtschaft und Politik
Ende September über 9.000 Euro zugunsten der Stiftung "Fürs Leben"
gesammelt. Zudem setzen sich prominente Unterstützerinnen und
Unterstützer wie Elisabeth Engstler, Thomas Brezina und Frank
Hoffmann auf Plakaten und in Anzeigen für die
Samariterbund-Wohlfahrtsstiftung ein.
Rückfragehinweis:
Markus Widmer
Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
Tel.: 01 89 145-309 oder 0664 844 60 19
E-Mail: [email protected]
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