Brunner zu Klimaschutz: Keine Ausreden für Schlusslicht Österreich

Österreich braucht Klimaschutzgesetz mit verbindlichen Zielen

Wien (OTS) - "Die EU und Österreich müssen sich für ein rechtsverbindliches Abkommen bei der Klimakonferenz in Kopenhagen stark machen. Da gibt es auch keine Ausreden für das EU-Schlusslicht Österreich", erklärte die Umweltsprecherin der Grünen, Christiane Brunner. "Ohne verbindliche Ziele, wird es nicht rechzeitig zur notwendigen CO2-Reduktion kommen. Der Kampf gegen die Klimaerwärmung droht damit zu scheitern." Es ist zwar enttäuschend, dass Österreich nahezu jeden Kredit in puncto Kampf gegen die Klimaerwärmung verspielt hat durch die Schlusslichtposition unter den EU-15 bei der Erreichung der Kyoto-Ziele, aber: "Landwirtschaftsminister Berlakovich muss noch vor Beginn der Klimakonferenz in Kopenhagen zumindest einen Zeitplan für ein Ökostromgesetz vorlegen, das seinen Namen verdient und wir brauchen ein Klimaschutzgesetz mit verbindlichen Zielen", so Brunner. "Die Welt kann sich einen endlosen Verhandlungsprozess nicht leisten."

"Wir brauchen das Abkommen von Kopenhagen", so Brunner nachdrücklich. "Und zwar mit einem verbindlichen, langfristigen, globalen Ziel zur Reduzierung von Emissionen; mit nachvollziehbaren und vergleichbaren Zielen für Industriestaaten und für Entwicklungsländer. Dazu braucht es die notwendige technische und finanzielle Unterstützung von Entwicklungsländern für die Emissionsreduktion, also für die Kosten der Anpassung an den Klimawandel und für die Entschädigung für bereits entstandene Klimaschäden."

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