- 13.11.2009, 11:30:32
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"The Euro's Contribution to Economic Stability in CESEE"
Conference on European Economic Integration der Oesterreichischen Nationalbank
Wien (OTS) - Die jährlich stattfindende Conference on European
Economic Integration tagt heuer am 16. und 17. November 2009 im Hotel
Marriott in Wien. Die Tagung trägt den Titel "The Euro's Contribution
to Economic Stability in CESEE" und widmet sich der Frage, inwieweit
der Euro für Zentral-, Ost- und Südosteuropa bereits ein
Stabilitätsanker ist beziehungsweise in Zukunft sein könnte.
Bei der diesjährigen Konferenz soll die Rolle des Euro aus
mehreren Blickwinkeln beleuchtet werden. Einige wenige ost- bzw.
südosteuropäische Länder haben den Euro bereits eingeführt, andere
überlegen noch und stehen hinsichtlich des richtigen Zeitpunktes
einer Euro-Einführung vor schwierigen Entscheidungen. Ungeachtet
dessen ist der Euro vor allem in südost-europäischen Ländern bereits
eine beliebte Parallelwährung, was insbesondere bei der Kreditvergabe
zusätzliches Risikopotential in sich birgt.
Zehn Jahre Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) zeigen, dass der
Euro zwar einen guten Puffer gegen globale Schocks darstellt, den
Aufbau interner und externer Ungleichgewichte jedoch nicht verhindern
kann. Daher ist auch in jenen EU-Ländern, die bereits vom
Schutzschirm des Euros profitieren, die Wirtschaftspolitik gefordert.
In Anschluss an die Konferenzeröffnung durch den Gouverneur der
Oesterreichischen Nationalbank, Univ.-Prof. Dr. Ewald Nowotny, wird
Joaquín Almunia, Wirtschafts- und Finanzkommissar der Europäischen
Kommission, über die Rolle des Euro referieren. Danach folgen
zahlreiche Gouverneure und Vizegouverneure ost- und westeuropäischer
Notenbanken. Mit Gertrude Tumpel-Gugerell, Direktoriumsmitglied der
EZB, ist auch die EZB am ersten Konferenztag hochrangig vertreten. Am
zweiten Tag wird Paul de Grauwe, Wirtschaftsprofessor der Katholieke
Universiteit Leuven, die Diskussion eröffnen. Die Konferenz schließt
mit einer hochrangig besetzten Podiumsdiskussion zur aktuellen und
künftigen Situation der Banken in Zentral-, Ost- und Südosteuropa.
Nähere Informationen über Inhalte und Vortragende können der
OeNB-Website www.oenb.at entnommen werden.
Rückfragehinweis:
Oesterreichische Nationalbank Mag. Oliver Huber Tel.: +43-1 404 20/6622 mailto:[email protected] www.oenb.at Mobil: +43 664 122 13 76
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