Mittelschüler-Kartell-Verband unterstützt studienorientierte Protestaktionen

Aber Ablehnung ideologisch motivierter Streikmaßnahmen

Wien (OTS) - Der Mittelschüler-Kartell-Verband, ein
Zusammenschluss aus 163 katholischen Studentenverbindungen mit 20.000 Mitgliedern, unterstützt anlässlich des zweiten Uni-Aktionstages die streikenden Studenten. "Wir haben Verständnis für die studienorientierten Sorgen und Probleme der Studenten in bestimmten Studienrichtungen, aber wir lehnen den Versuch der linken Gruppierungen, diese Anliegen für ideologisch motivierte Streikmaßnahmen gegen den sogenannten Kapitalismus zu instrumentalisieren, entschieden ab." so MKV-Vorsitzender Staatssekretär a.D. Mag. Helmut Kukacka.

Die Ziele des Streiks, nämlich die Verbesserung der Studienbedingungen für die große Mehrheit der Studenten, werde von denen gefährdet, die die Proteste dazu missbrauchen, linke Ideologien zu verbreiten. "Das schadet nur der sachlichen Auseinandersetzung mit den wirklichen Problemen der Studierenden." ist auch der Bundesobmann der MKV-Schüler und -Studenten Michael Wilim überzeugt.

Der MKV schließt sich daher folgenden Forderungen der Studierenden an:

1. Das Behindertengleichstellungsgesetz muss an allen österreichischen Universitäten umgesetzt werden, um ein barrierefreies Studieren zu ermöglichen.

2. Weg mit dem intransparenten Anmeldesystem für Lehrveranstaltungen! Das Anmeldesystem darf keine Hürden schaffen und muss gleiche Chancen für alle Studierenden bieten.

3. Studieneingangsprüfungen mit einem besseren Betreuungsverhältnis zwischen Studenten und Lehrenden, damit sich Neustudierende fundierter orientieren und informieren können.

4. Die Verteilung der Finanzmittel muss auf den individuellen Bedarf der jeweiligen Studienrichtungen abgestimmt und die individuellen Pro-Kopf-Kosten gedeckt sein.

5. Alle Wahl- und Pflichtfächer müssen sowohl zwischen verschiedenen Instituten, als auch Universitäten anrechenbar sein. Das bringt Flexibilität in die Studienpläne und Studierende erhalten mehr Spezialisierungsmöglichkeiten.

6. Verbesserung der Arbeitsbedingungen des gesamten Lehrpersonals. Dadurch wird die Qualität und Kontinuität der Forschung gesichert.

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