- 04.11.2009, 11:41:22
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Kickl: Der Islamischen Föderation täte Aufklärung gut
SPÖ bekommt jetzt eigene Naivität zu spüren
Wien (OTS) - Wenn die Islamische Föderation in ihrer Reaktion auf
die Aussagen von SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Rudas, die jetzt die
Folgen der linken Naivität zu spüren bekomme, von Aufklärung und
Toleranz spreche, dann wäre sie besser beraten, diese in den eigenen
Reihen zu verwirklichen, kommentierte der freiheitliche
Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl, deren Aussendung.
"In Österreich herrscht die Trennung von Kirche und Staat", erinnerte
Kickl. Dies gelte für alle, unabhängig der Religionszugehörigkeit.
Wem dieser Zustand nicht passe, der könne sich gerne ein Land suchen,
in dem Religion und Politik aufs Engste verwoben seien und wo etwa
die Scharia das öffentliche Leben bestimme, sagte Kickl. In der
europäischen Tradition sei nicht zuletzt durch die Aufklärung dieser
Ansatz überwunden.
Eigenartig mute es an, dass sich die Islamische Föderation mit dem
EMRK, die Grundrechte der Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit
betreffend, argumentiere. Dies sei ein Punkt, der in vielen
muslimischen Ländern nach europäischen Maßstäben gemessen bei Weitem
nicht umgesetzt sei, sondern ganz im Gegenteil mit härtesten
Maßnahmen gegen Andersdenkende geahndet werde, kritisierte Kickl.
"Den autochthonen Österreichern muss man Toleranz nicht beibringen,
schwieriger sei es bei jenen, die integrationsunwillig sind", betonte
Kickl.
Der abschließende "Tipp" der Föderation an Rudas "?ein Gespräch mit
muslimischen Damen, welche selbstbestimmt die Kleidung ihrer Wahl
tragen" zu suchen, gehe am Kern des Problems vorbei und würdige jene
Mädchen und Frauen herab, die von ihren Familien - leider oft unter
Androhung von Gewalt - gezwungen würden ein Kopftuch zu tragen. Man
kann sich in den Frauenberatungsstätten der Gemeinde Wien ein
bedrückendes Bild dieser Problematik machen, so Kickl, der die
Islamische Föderation aufforderte, in diesem Bereich zuerst tätig zu
werden.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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