- 04.11.2009, 11:04:22
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K - "Kreuzzug gegen das Kreuz": Protest aus Kärnten
K O R R E K T U R: In OTS0040 soll es statt Europäischer Gerichtshof richtig Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte heißen
Klagenfurt (OTS/LPD) - Korrigierte Fassung:
"Kreuzzug gegen das Kreuz": Protest aus Kärnten
LH Dörfler: Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte will Kreuz
aus den Klassenzimmern verbannen
Mit der Begründung, ein Kreuz im Klassenzimmer würde die
Religionsfreiheit der Schüler verletzen, hat der Europäische
Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg die Republik
Italien zu einer Ausgleichszahlung in Höhe von 5.000 Euro für den
"moralischen Schaden" der der klagenden Schülerin zugeführt worden
sei, verurteilt. "Wenn ein Kreuz 'als moralischer Schaden' bezeichnet
wird, muss man sich als Christ die Frage stellen, welche Moral der
EGMR an den Tag legt", kritisiert heute, Mittwoch, der Kärntner
Landeshauptmann Gerhard Dörfler.
"Es ist völlig undenkbar, dass der EGMR einen Kreuzzug gegen das
Kreuz führt. Anstatt sich mit dem täglichen Gewalt- und Moralschrott,
der über unzählige TV- und Internetkanäle auf unsere Jugend
losgelassen wird, zu beschäftigen, wird ein Kreuz im Klassenzimmer
zum Problemfall. Das ist ja ein weiterer Schritt weg von Moral, Ethik
und christlichem Glauben, da darf man sich nicht wundern, dass sich
immer mehr Österreicherinnen und Österreicher von diesen
entmoralisierten europäischen Institutionen abwenden", so Dörfler.
"In Kärnten wird das Kreuz weiter hochgehalten, jeder kann seinen
Glauben wahren, wir in Kärnten lassen uns unseren christlichen
Glauben keinesfalls in Frage stellen", betont er.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at
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