• 04.11.2009, 09:16:11
  • /
  • OTS0040 OTW0040

"Kreuzzug gegen das Kreuz": Protest aus Kärnten

LH Dörfler: EU-Gerichtshof will das Kreuz aus den Klassenzimmern verbannen

Klagenfurt (OTS/LPD) - Mit der Begründung, ein Kreuz im
Klassenzimmer würde die Religionsfreiheit der Schüler verletzen, hat
der europäische Gerichtshof in Straßburg die Republik Italien zu
einer Ausgleichszahlung in Höhe von 5.000 Euro für den "moralischen
Schaden" der der klagenden Schülerin zugeführt worden sei,
verurteilt. "Wenn ein Kreuz 'als moralischer Schaden' bezeichnet
wird, muss man sich als Christ die Frage stellen, welche Moral der
europäische Gerichtshof an den Tag legt", kritisiert heute, Mittwoch,
der Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler.

"Es ist völlig undenkbar, dass die EU-Gerichtsbarkeit einen
Kreuzzug gegen das Kreuz führt. Anstatt sich mit dem täglichen
Gewalt- und Moralschrott, der über unzählige TV- und Internetkanäle
auf unsere Jugend losgelassen wird, zu beschäftigen, wird ein Kreuz
im Klassenzimmer zum Problemfall. Das ist ja ein weiterer Schritt weg
von Moral, Ethik und christlichem Glauben, da darf man sich nicht
wundern, dass sich immer mehr Österreicherinnen und Österreicher von
dieser entmoralisierten EU abwenden", so Dörfler. "In Kärnten wird
das Kreuz weiter hochgehalten, jeder kann seinen Glauben wahren, wir
in Kärnten lassen uns unseren christlichen Glauben keinesfalls in
Frage stellen", betont er.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NKL

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel