Vilimsky: Österreichisches Rechtssystem braucht keine Scharia

Wer vom österreichischen Recht nichts hält, soll gehen

Wien (OTS) - Angesichts der Islam-Studie des Innenministeriums, wonach sich rund 50 Prozent aller zugewanderter Moslems die Scharia als Teil des österreichischen Rechtssystems wünschen würden, müsse klar festgehalten werden, dass das österreichische Rechtssystem keine Scharia brauche, sagte heute der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky.

Damit beweise die Gruppe der in Österreich lebenden Muslime einmal mehr, dass sie weder integrationswillig, noch integrationsfähig seien, so Vilimsky. "Einzig zulässiger Schluss aus der Umfrage muss daher sein, die Zuwanderung aus den betroffenen Ländern auf Null zu reduzieren", so Vilimsky. Wenn die betroffenen Herrschaften die Scharia haben wollen, dann stehe ihnen die Ausreise in jene Länder, in denen das islamische Recht praktiziert werde, frei.

In Österreich gebe es eine klare Trennung zwischen Kirche und Staat. Diese sei auch von muslimischen Zuwanderern zu akzeptieren, betonte Vilimsky. Wer damit nicht leben könne, der müsse die Konsequenzen ziehen und in seine Heimat zurückkehren. Weiters, so Vilimsky, könne es nicht Aufgabe des Staates sein, sein Rechtssystem an die Gepflogenheiten der Zuwanderer anzupassen. Vielmehr sei es Aufgabe der Zuwanderer sich an die Gepflogenheiten des Gastlandes anzupassen, betonte Vilimsky.

Europa habe dank der Aufklärung das düstere Mittelalter überwunden. Ein Prozess, der in vielen islamischen Ländern noch ausstehe. Hier sei die europäische Wertegemeinschaft geordert helfend einzugreifen. Die Einführung der Scharia ist mit Sicherheit der falsche Weg, schloss Vilimsky.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0006