- 02.11.2009, 10:17:09
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Österreichs Unternehmen machen mobil für eine kohlenstoffarme Zukunft
8 Projektanträge zur Forcierung der Elektromobilität sind beim Klima- und Energiefonds eingegangen.
Wien (OTS) - Die beiden Ausschreibungen des Klima- und
Energiefonds zur Forcierung der Elektromobilität "Modellregion
E-Mobilität" und "Technologische Leuchttürme der E-Mobilität" wurden
am 30. Oktober 2009 geschlossen. Die Ausschreibungen waren mit
insgesamt 13,5 Mio. Euro dotiert. Rund 100 Unternehmen,
wissenschaftliche Institutionen und Entrepreneurs haben sich bei
diesen Ausschreibungen beteiligt und 8 Projekte zur Förderung
eingereicht. Das beantragte Fördervolumen liegt bei rund 32 Mio.
Euro. Die Gesamtprojektkosten belaufen sich auf rund 115 Mio. Euro.
"Es ist unglaublich, was sich in Österreich zu diesem so wichtigen
Handlungsfeld hin zu einer energieeffizienteren Volkswirtschaft
innerhalb der letzten 18 Monate getan hat. Die seit diesem Frühjahr
sichtbar gemachten Aktivitäten der Vorarlberger und Salzburger in
ihren Modellregionen zur Elektromobilität haben viel angestoßen",
sagt Geschäftsführerin Eveline Steinberger.
Österreichs Modellregionen machen Elektromobilität sichtbar
Das Programm "Modellregion E-Mobilität" ist das
Demonstrationsprogramm des Klima- und Energiefonds für rein
elektrische Mobilität in einer ganzheitlichen Betrachtung für den
gewerblichen und privaten Gebrauch in einer städtischen Agglomeration
(mind. 100 000 Einwohner) und ihrem Umland. Im Mittelpunkt steht ein
auf eine Region konzentrierter Modellversuch und Flottentest mit
Elektromobilität. Getankt wird mit grünem Strom. Mobilität im
Zusammenspiel mit dem Öffentlichen Verkehr wird neu gedacht. Dabei
gilt es besonders, die Funktionalität und Attraktivität im
Zusammenspiel von Individuen, Unternehmen und ordnungspolitischen
Rahmenbedingungen zu optimieren. Die aktuelle Ausschreibung ist mit
2,5 Mio. Euro dotiert.
5 der 7 zugelassenen Großregionen haben ihr Projekt ins Rennen
geschickt: Bregenz-Rheintal, Graz, Klagenfurt-Villach, Salzburg und
Wien. Das beantragte Fördervolumen beträgt rund 10 Mio. Euro. Die
Gesamtprojektkosten belaufen sich auf rund 61 Mio. Euro.
Eine Jury von internationalen Expertinnen und Experten wird die
eingegangenen Anträge bis Anfang Dezember 2009 wissenschaftlich
begutachten; mit der Förderentscheidung ist noch im Dezember 2009 zu
rechnen.
'Technologische Leuchttürme der E-Mobilität'- das Forschungsprogramm
für nachhaltige Mobilität
Das Programm "Technologische Leuchttürme der E-Mobilität" ist das
Forschungsprogramm des Klima- und Energiefonds im Bereich nachhaltige
Mobilität und Energieversorgung. Es unterstützt die Entwicklung von
technologischen Innovationen im Fahrzeugbereich etwa bei der
Ladeinfrastruktur, dem Batteriemanagement oder der Einbindung in
komplexe Stromnetze und Verkehrssysteme. Das Programm baut auf die
langjährigen Erfahrungen des BMVIT im Bereich alternativer
Antriebssysteme auf und entwickelt thematische Linien von A3PS
weiter. Starke Impulse lieferte in der Umsetzung der Projektanträge
auch die gemeinsame Plattform für Elektromobilität und nachhaltige
Energieversorgung "www.e-connected.at", in der 100 ExpertInnen aus
50 österreichischen Unternehmen und Institutionen ihr Know-how
bündeln und vernetzen.
Um dem Leuchtturmgedanken Rechnung zu tragen, wurde vor allem dazu
aufgerufen, großvolumige (mind. 2 Mio. Euro) und kooperative Projekte
einzureichen. Die aktuelle Ausschreibung ist mit 11 Mio. Euro
dotiert. 3 Projekte mit insgesamt 55 beteiligten Unternehmen wurden
hier eingereicht. Das beantragte Fördervolumen beträgt rund 22,5 Mio.
Euro. Die Gesamtprojektkosten belaufen sich auf etwa 54,4 Mio. Euro.
"In den vergangenen Wochen habe ich zahlreiche Gespräche mit
Unternehmern und Forschern zu ihrem Engagement im Bereich der
Elektromobilität geführt. Ich bin überzeugt, dass viele
zukunftsweisende Vorzeigeprojekte darunter sind", so Eveline
Steinberger abschließend.
Rückfragehinweis:
Klima- und Energiefonds
01/5850390/27
[email protected]
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