ARBÖ: Winterausrüstungspflicht ab Sonntag

Winterreifen bei kalter Witterung ein "Muss" - Gratis ARBÖ-Winter-Check

Wien (OTS) - Der ARBÖ erinnert an die gesetzliche situative Winterausrüstungspflicht, die ab morgen, 1. November in Kraft tritt. "Ergibt sich aufgrund der Witterungsverhältnisse eine mit Schnee, Schneematsch oder Eis bedeckte Fahrbahn, so müssen auf allen Rädern von Autos Winterreifen montiert sein", warnt Dr. Ralf Hasler, Leiter des ARBÖ-Rechtsreferates die Autofahrerinnen und Autofahrer. Der ARBÖ rät allen, die noch mit Sommerpneus unterwegs sind, die Reifen so rasch wie möglich umzustecken.

Zum Start der situativen Winterausrüstungspflicht hat der ARBÖ die fünf wichtigsten Reifentipps zusammengestellt:

* Auch Winterreifen brauchen eine Mindest-Profiltiefe, fünf Millimeter bei Reifen in Diagonalbauart oder mindestens vier Millimeter bei Reifen in Radialbauart (Gürtelreifen). "Abgefahrene" Winterreifen mit einer geringeren Profiltiefe dürfen weiter verwendet werden, gelten dann jedoch als Sommerreifen.

* Winterpneus müssen bei Pkw, Kombi und Lkw, bis 3,5 Tonnen auf allen Rädern montiert sein.

* Winterreifen müssen auf allen vier Rädern montiert sein, auf Anhängern nur dann, wenn auch am Zugfahrzeug Winterreifen montiert sind. Sind allerdings am Zugfahrzeug Spikereifen montiert, muss auch der Anhänger Spikereifen haben.

* Luftdruck gegenüber den Sommerreifen um 0,2 bar erhöhen, damit das Lamellenprofil richtig greifen kann.

* Neue Reifen müssen rund 300 km "eingefahren" werden. Sie haben produktionsbedingt anfangs eine geringere Bodenhaftung - besonders auf nasser Fahrbahn. Deshalb erst nach zirka 300 km den Hafteigenschaften der neuen Pneus vertrauen.

Gratis ARBÖ-Winter-Check empfohlen

Der ARBÖ rät, den kostenlosen ARBÖ-Winter-Check in Anspruch zu nehmen. Jeder Verkehrsteilnehmer kann nach Terminvereinbarung in ARBÖ-Prüfzentrum der Wahl das Fahrzeug auf Wintersicherheit überprüfen lassen. Angesichts der sinkenden Temperaturen sollte man das Fahrzeug unbedingt auf Wintertauglichkeit checken lassen, sind die Experten des ARBÖ sicher.

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