• 19.10.2009, 13:00:28
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Graf zu U-Ausschuss: Grüne Nebelgranate zum Schutz von Öllinger

Vorwürfe sind weiter aufrecht - Pilz versucht, Aufklärung zu verhindern

Wien (OTS) - "Die Grünen reihen sich jetzt offenbar in die Reihe
der Vertuscher und Vernebler im Untersuchungsausschuss ein", erklärt
FPÖ-Fraktionsführer NAbg. Martin Graf zur laufenden Befragung des
Grün-Abgeordneten Öllinger. Ihr Fraktionsführer Pilz versuche nun,
Öllinger zum Ermittlungsopfer zu machen und damit seine zweifelhaften
Spitzel-Machenschaften auszublenden. "Dabei werden wir nicht
mitspielen", so Graf: "Fakt ist, dass weiter der Verdacht der
Anstiftung zum Amtsmissbrauch im Raum steht und Öllinger nach unserer
heutigen Sachverhaltsdarstellung möglicherweise einem zweiten
Verfahren wegen Verdachts der Falschaussage entgegensieht."

Bei den Grünen sei offenbar ein plötzlicher Sinneswandel eingetreten,
was ihr Verhältnis zu Öllinger betrifft. Während noch vergangenen
Mittwoch kein Versuch von Pilz erkennbar war, Öllinger zu verteidigen
oder seine möglichen Falschaussagen in ein anderes Licht zu rücken,
habe es jetzt wohl eine Anordnung der Parteispitze gegeben. "Pilz
könnte von seiner Parteichefin Glawischnig zur Verteidigung Öllingers
vergattert worden sein", vermutet Graf. Die Differenzen zwischen
Glawischnig und Pilz werden auch dadurch offenkundig, dass
Glawischnig die Teilnahme an der morgigen Oppositions-Besprechung auf
Einladung von FPÖ-Klubobmann HC Strache zugesagt hat, ihr Kollege
Pilz aber via Medien ausrichten ließ, nicht kommen zu wollen. "Alles
in allem sorgt der Spitzelskandal bei den Grünen für ziemliches
Chaos", fasst Graf zusammen.

Rückfragehinweis:
FPÖ

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