Jakob Auer: Keine Finanzspekulationen auf dem Rücken der Hungernden und der Bauern!

Wien (ÖVP-PK) - Qualität und Versorgungssicherheit im Einklang mit Natur- und Landschaftspflege - das ist die tägliche Arbeit unserer Bauern. Damit schaffen sie die Möglichkeit gesunder Ernährung für uns alle. Anlässlich des morgigen Welternährungstages forderte heute, Donnerstag, der ÖVP-Bauernbund-Abgeordnete Jakob Auer, die Problematik von Hunger und Überproduktion endlich mit gezielten Mitteln anzugehen. "Finanzspekulationen mit Lebensmitteln bzw. mit agrarischen Rohstoffen sind sowohl ethisch als auch wirtschaftlich nicht vertretbar. Wer Ernährungssicherheit will, muss dafür sorgen, dass bei Agrarrohstoffen wieder Marktrealität eintritt." ****

An der agrarischen Rohstoffbörse in Chicago, der Chicago Board of Trade, werden an Rekordtagen bis zu 87 Millionen Tonnen Agrarrohstoffe gehandelt und bis zu 4,8 Mal am Papier verkauft. "Damit ist auch klar, wer das große Geld verdient. Nämlich nicht diejenigen, die täglich diese Rohstoffe mit ihren eigenen Händen produzieren, sondern die Spekulanten!", fordert Auer klare Spielregeln für Märkte und erneut die europaweite Einführung einer Finanztransaktionssteuer. "Denn, so wichtig Börsen zur Preisfindung weltweit auch sind, Spekulationen auf dem Rücken der Bauern und Hungernden darf es nicht geben!"

Auf nationaler Ebene Krisenreserven anlegen

"Spare in der Zeit, dann hast du in der Not" - Was für viele im privaten Bereich vernünftig und klug ist, sollte auch am europäischen Agrarmarkt Zukunft haben. Durch den Wegfall etwa der Getreide-Intervention braucht es neue marktregulierende Maßnahmen, um die immer heftiger ausschlagende Volatilität des Marktes in den Griff zu bekommen. "Wir können Spekulationen auf Lebensmittel nicht abschaffen. Aber wir können Krisenreserven im Eigentum des Staates anlegen, damit ein fairer Preis für die Bauern gesichert ist und die Versorgungssicherheit für die Konsumenten gewährleistet bleibt", schloss Auer.
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