Königsberger-Ludwig: Mobilität von blinden Menschen darf nicht behindert werden

Heutigen "Tag des weißen Stockes" zum Anlass nehmen um auf Probleme von Blinden aufmerksam zu machen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Behindertensprecherin Ulrike Königsberger-Ludwig nimmt den heutigen "Tag des weißen Stockes" zum Anlass, um auf die Alltagsprobleme von blinden und sehbehinderten Menschen aufmerksam zu machen. "In Österreich leben rund 320.000 blinde und sehbehinderte Menschen - und diese haben ein Recht auf barrierefreie Teilnahme am gesellschaftlichen Leben", so Königsberger-Ludwig heute, Donnerstag, gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Die SPÖ-Behindertensprecherin betonte die Wichtigkeit der Arbeit des Österreichischen Blinden- und Sehbehindertenverbands: "Der Verband leistet hervorragende Arbeit und verdient unsere Unterstützung." Auf Anregung des ÖBSV sei es heuer, gemeinsam mit Verkehrsministerin Doris Bures auf kurzem, unkomplizierten Weg gelungen, dass in den Zügen der ÖBB die Ausstiegsrichtung durchgesagt wird. Dies sei eine große Verbesserung für blinde und sehbehinderte Menschen.

Blinde und Sehbehinderte seien im Alltag häufig mit Hürden konfrontiert, die "normal Sehenden" gar nicht bewusst wären. "Postkästen, an Verkehrsschildern befestigte Mistkübel oder auch Plakate können für Blinde und Sehbehinderte zu gefährlichen Hindernissen werden", erklärte Königsberger-Ludwig, die sich weiter für einen weiteren Ausbau der Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden und Räumen aussprach.

Es sei die Aufgabe der Politik, aber auch der gesamten Gesellschaft, das Leben in unserem Land möglichst barrierefrei zu gestalten, so die SPÖ-Behindertensprecherin, die in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit der im Regierungsprogramm verankerten Weiterentwicklung des Bundesbehindertengleichstellungsgesetzes hervorhob. (Schluss) sv

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