• 14.10.2009, 10:38:00
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ARBÖ: Reifenwechsel im Vierteltakt

Jede Viertelstunde wird ein Sommerreifensatz in Winterschlaf geschickt - Vermehrte Einsätze durch Kälte

Wien (OTS) - Der Temperatursturz der vergangenen Tage hinterlässt
Spuren bei den Autofahrern und ihren Fahrzeugen. Der ARBÖ Salzburg,
hat seit den frühen Morgenstunden enorm viele Anfragen bezüglich
Reifenumstecken. "Das Wetter hat viele überrascht. Zahlreiche
Autofahrer bitten uns fast panisch um Hilfe, denn die Reifen sind
noch nicht gewechselt", berichtet Günther Frühwirth vom ARBÖ
Salzburg. "Wir schicken derzeit im Viertelstundentakt einen
Sommerreifensatz in den Winterschlaf", so Frühwirth. Über das
Wochenende wurden sogar die Schichten verstärkt. "Wir ruhen nicht,
bis jedes Fahrzeug, das zu uns kommt, Winterreifen angelegt bekommen
hat", bekräftigt Frühwirth.

Auch in Oberösterreich ist die Zahl der Autofahrer, die derzeit
noch mit Sommerreifen unterwegs sind, hoch. Mario Wurm vom ARBÖ
Oberösterreich: "Wir stellen rund um die ARBÖ-Prüfzentren derzeit
vermehrt Unfälle fest. Immer wieder werden wir zu Blechschäden
gerufen, die zumeist wegen des verlängerten Bremsweges zu Stande
kommen. Der Sicherheit wegen raten wir so rasch wie möglich
Winterreifen montieren zu lassen".

Ein ähnliches Bild in Tirol und Vorarlberg: Die
Reifenwechsel-Terminpläne in den ARBÖ-Prüfzentren sind zum Bersten
voll. "Volle Häuser im Westen - Jeder möchte seine Winterpneus am
Fahrzeug montiert wissen", so Helmuth Werth, Landesgeschäftsführer
des ARBÖ Tirol. In der Steiermark macht sich der Wintereinbruch nur
stellenweise bemerkbar. "Die Prüfzentren Eisenerz, Leoben,
Mürzzuschlag und Neumarkt können sich vor Terminen gar nicht mehr
erretten", bringt es Walter Fabian, Landesgeschäftsführer des ARBÖ
Steiermark auf den Punkt. Beim ARBÖ Niederösterreich ist das nicht
anders. "Betroffen sind das Wechselgebiet und das Waldviertel", so
Angelika Stadler vom ARBÖ Niederösterreich. Die ARBÖ-Prüfzentren
Aspang und Zwettel sind mit Reifenumstecken quasi vollbeschäftigt.

In Wien, wo es derzeit keine Anzeichen für Schnee gibt, müssen die
ARBÖ-Mitarbeiter derzeit dennoch vollen Einsatz zeigen. "Die Anzahl
der geleisteten Pannen in den Morgenstunden machen einem klar, dass
der Winter da ist. Die Einsätze haben sich so gut wie verdoppelt -
und das obwohl die Temperatur noch nicht an den Gefrierpunkt gegangen
ist", so Herbert Hübner, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Wien.

"Kärnten ist anders", berichtet Thomas Jank,
Landesgeschäftsstellenleiter des ARBÖ Kärnten. "Angesichts des
Schönwetters in unseren Regionen ist an Schnee derzeit nicht zu
denken - Reifen umgesteckt wird trotzdem, denn wenn in Kärnten der
Winter einbricht, geht das zumeist rasch und heftig", so Jank. Auch
der ARBÖ Burgenland vermeldet eine eher stressfreie erste
Wochehälfte. "Viele haben auf den ARBÖ gehört und schon vorab die
Reifen umgesteckt", ist Gabriele Rittenbacher,
Landesgeschäftsführerin des ARBÖ Burgenland überzeugt.

Rückfragehinweis:
ARBÖ Interessensvertretung & Öffentlichkeitsarbeit
Thomas Woitsch
Tel.: (++43-1) 891 21-205
mailto:[email protected]
http://www.arboe.at

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