ÖBB Reisendeninformation: zusätzliches Personal und neue Technik

Wien (OTS) - Die ÖBB starteten 2009 eine Informationsoffensive, um die Kunden auf das Baustellenjahr vorzubereiten. Gleichzeitig wurden interne Prozesse gestartet, um alle Informationskanäle zu verbessern. Für die Informationssysteme auf den Bahnhöfen steht Ende Oktober eine neue Software zur Verfügung, um bisherige Schwachstellen zu beseitigt. Auf einigen Bahnhöfen wurde das Personal auf Stellwerken verstärkt, um den Informationsfluss zu optimieren.***

Neue Verbesserungen in der Software
Ende Oktober setzt die ÖBB-Infrastruktur AG auf neue Funktionen im System. Mit dem neuen Programm werden noch mehr Informationen als bisher automatisch verarbeitet und weitergegeben. Das Programm greift auf verschiedene Daten aus dem Zugsteuerungssystem zurück und gibt diese über Schnittstellen auf die Anzeigesysteme weiter.

Unterbrechung im System
Das Informationssystem, das die Zugzielanzeigen am Bahnhof "füttert", bekommt Daten vom Zuglauf. Es bezieht Informationen darüber, wo auf der Strecke der Zug ist und kann daraus eventuelle Verspätungen und ähnliches berechnen und weitergeben. Wenn dieser Informationsfluss wegen Störungen unterbrochen wird müssen die Informationen von Mitarbeitern in das Kundeninformationssystem manuell eingepflegt werden. Das dauert länger, als der automatisierte Prozess und ist eine extreme Herausforderung.

Kollision Matzleinsdorf
Nach dem Unfall vom Freitag in Wien Matzleinsdorf mussten alle Informationen manuell in die Zugzielanzeigen eingegeben werden. Vom Unfall war auch das Zuginformationssystem betroffen. Auf den Bahnhöfen Meidling, Matzleinsdorferplatz, Reumannplatz und am Südbahnhof wurden Mitarbeiter der ÖBB-Tochter Mungos eingesetzt, um die Reisenden zu informieren. "Wenn Strecken blockiert sind, muss im komplexen System Bahnverkehr nach möglichen Umleitungsmöglichkeiten und Alternativen gesucht werden. Am Freitag wurden innerhalb von 90 Minuten, für alle sechs betroffenen Strecken Alternativen berechnet. "Ich bitte unsere Kunden um Verständnis, dass in solchen Situationen die lückenlose Information zu jeder Zeit und an jedem Ort extrem schwierig ist" so DI Herwig Wiltberger, Vorstand ÖBB-Infrastruktur AG und fährt fort: "Wir tun aktuell alles, was uns möglich ist. Zusätzlich investieren wir in die modernste Technologie, um den Rahmen des Möglichen deutlich zu erweitern."

ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister
Als umfassender Mobilitätsdienstleister sorgt der ÖBB-Konzern österreichweit für die umweltfreundliche Beförderung von Personen und Gütern. Mit rund 42.000 MitarbeiterInnen und Gesamterträgen von 5,8 Mrd. EUR ist der ÖBB-Konzern ein wirtschaftlicher Impulsgeber des Landes. Im Jahr 2008 wurden von den ÖBB 456 Mio. Fahrgäste und 98,5 Mio. Tonnen Güter transportiert. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

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Dr. Verena Radlingmayr
Pressesprecherin Infrastruktur
ÖBB-Holding AG
Tel.: +43 1 93000 44089
E-Mail: verena.radlingmayr@oebb.at

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