Beatrix Karl für faire Studienbeiträge mit begleitendem Ausbau der Studienförderung

ÖVP-Wissenschaftssprecherin unterstützt Vorschlag von Wissenschaftsminister Hahn

Wien, 03. Oktober 2009 (ÖVP-PK) ÖVP-Wissenschaftssprecherin Dr. Beatrix Karl unterstützt den Vorschlag von Wissenschaftsminister Johannes Hahn, wonach faire Studienbeiträge eingeführt werden sollen und begleitend ein entsprechender Ausbau der Studienförderung erfolgt. „Die Studienbeiträge hatten positive Auswirkungen“, verweist Karl auf die gesunkene Studiendauer und gesunkene Drop-out-Rate sowie die gestiegene Absolventenrate. ****

Klar sei aber, dass auch künftig kein Studierender aufgrund von Studienbeiträgen von einem Studium abgehalten werden darf. „Daher sollen die rund 150 Millionen Euro, die die Universitäten jährlich für den Entfall der Studienbeiträge bekommen, bei Einführung der Studienbeiträge an den Unis bleiben“, sagt Karl. Dieses Geld solle in den Ausbau der Studienförderung fließen. Im Sinne des Wissenschaftsstandortes Österreich könne sich auch die SPÖ diesem Vorschlag von Minister Hahn nicht entziehen.

Seit dem Jahr 2000 wurde das Studienfördersystem ausgeweitet, das Stipendienbudget wurde auf rund 200 Millionen Euro verdoppelt. Davon haben vor allem Studierende aus sozial ärmeren Schichten profitiert, wie auch die OECD festhielt.

Die ÖVP-Wissenschaftssprecherin verweist weiters auf die Empfehlungen zu Studienbeiträgen und Zugangsbeschränkungen im OECD-Bericht. „Die SPÖ überspringt beim Lesen von OECD-Berichten gern ganze Kapitel“, so Beatrix Karl. Die ÖVP habe sich im Bildungsbereich bewegt, nennt Karl das Beispiel gemeinsame Schule. „Jetzt ist die SPÖ gefordert, sich einer Diskussion über den tertiären Sektor zu öffnen!“

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