Pöchhacker: Sachverhaltsdarstellung des Aufsichtsrats geht kommende Woche an die Staatsanwaltschaft

Wien (OTS) - ÖBB-Aufsichtsratspräsident Horst Pöchhacker bekräftigt, dass von Seiten des Unternehmens alles unternommen wird, um den Datenmissbrauch transparent und nachvollziehbar aufzuarbeiten."Und wir haben sichergestellt, dass solche Praktiken abgestellt wurden und für die Zukunft ausgeschlossen sind", betont Pöchhacker. Er kündigte an, dass die Sachverhaltsdarstellung, die vor kurzem im Aufsichtsrat beschlossen wurde, in der kommenden Woche an die Staatsanwaltschaft übermittelt wird. ****

Das Unternehmen hat jedes Interesse an einer restlosen Klärung der Vorwürfe, so Pöchhacker. Daher hat man sich dafür entschieden, sowohl bei der Sachverhaltsdarstellung als auch bei der Untersuchungskommission unabhängige, externe Experten beizuziehen. Weiters macht der Aufsichtsratsvorsitzende klar, dass auch alle Vorwürfe im Hinblick auf dienstrechtliche Verfehlungen genau untersucht werden.

Zur derzeitigen parteipolitischen Diskussion merkte Pöchhacker an:
"Wir sind dabei, mit einer offensichtlich rechtswidrigen Praxis aufzuräumen, die vor etlichen Jahren ihren Anfang genommen hat. Dass jetzt ausgerechnet die in der Kritik stehen, die das Problem lösen, und nicht die, die es verursacht haben, erscheint einigermaßen paradox."

Grundsätzlich hält der ÖBB-Aufsichtsratspräsident fest, "dass jedes Unternehmen etwas tun muss, wenn die Krankenstandszeiten seiner Mitarbeiter überdurchschnittlich hoch sind. Aber dass dies natürlich rechtskonform sein muss, ist keine Frage".

Abschließend betonte Pöchhacker, dass es sehr bedauerlich sei, dass die aktuelle Debatte mitunter auf Kosten der 42.000 MitarbeiterInnen, die tagtäglich hervorragende und verantwortungsvolle Arbeit leisten, ausgetragen werde.

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