- 02.10.2009, 15:14:32
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Peter Haubner: Flexibilität auch auf Arbeitnehmerseite gefordert
Wirtschaftsbund: Wer Zeitwertkonten und Flexibilität von Arbeitgebern fordert, muss auch Flexibilität bei Arbeitszeiten zulassen
Wien (OTS) - Wirtschaftsbund-Generalsekretär Abg.z.NR Peter
Haubner begrüßt die Öffnung des ÖAAB zu neuen Ansätzen und
Perspektiven am Arbeitsmarkt. Den Vorschlag des Zeitwertkontos
beurteilt er in der praktischen Umsetzung allerdings kritisch: "Das
Thema Zeitwertkonto kann nicht isoliert gesehen werden, sondern muss
im Kontext rund um die Diskussion zum Thema
Arbeitszeitflexibilisierung gesehen werden", so Haubner. "Denn wer
Flexibilität von Arbeitgebern fordert, muss auch bei der
Flexibilisierung der Arbeitszeiten diskussionsbereit sein. Flexiblere
Arbeitszeiten müssen gerade bei KMU auch auf Basis von
Einzelvereinbarungen zulässig sein."
"Gerade die KMU haben in der aktuell schwierigen wirtschaftlichen
Situation ein hohes Maß an sozialer Verantwortung bewiesen und
Arbeitsplätze, sowie Investitionen gesichert. In herausfordernden
Zeiten ist auf die KMU Verlass - Sie sind die starke Stütze der
Beschäftigung in Österreich", so der Generalsekretär des
Österreichischen Wirtschaftsbundes. Haubner weiter: "Rund 99 Prozent
der 300.000 Firmen im Land sind kleine und mittlere Unternehmen, die
sogenannten KMU. Mehr als zwei Drittel aller Arbeitsplätze in der
Republik werden von diesen KMU gestellt. Und diese Betriebe bilden
auch über 75 Prozent der rund 120.000 Lehrlinge Österreichs aus."
Rückfragehinweis:
Österreichischer Wirtschaftsbund Bundesleitung/Presse Tel.: (++43-1) 505 47 96 - 30 Mobil: 0664/ 88 42 42 06 mailto:f.horcicka@wirtschaftsbund.at http://www.wirtschaftsbund.at
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