Peter Haubner: Flexibilität auch auf Arbeitnehmerseite gefordert

Wirtschaftsbund: Wer Zeitwertkonten und Flexibilität von Arbeitgebern fordert, muss auch Flexibilität bei Arbeitszeiten zulassen

Wien (OTS) - Wirtschaftsbund-Generalsekretär Abg.z.NR Peter
Haubner begrüßt die Öffnung des ÖAAB zu neuen Ansätzen und Perspektiven am Arbeitsmarkt. Den Vorschlag des Zeitwertkontos beurteilt er in der praktischen Umsetzung allerdings kritisch: "Das Thema Zeitwertkonto kann nicht isoliert gesehen werden, sondern muss im Kontext rund um die Diskussion zum Thema Arbeitszeitflexibilisierung gesehen werden", so Haubner. "Denn wer Flexibilität von Arbeitgebern fordert, muss auch bei der Flexibilisierung der Arbeitszeiten diskussionsbereit sein. Flexiblere Arbeitszeiten müssen gerade bei KMU auch auf Basis von Einzelvereinbarungen zulässig sein."

"Gerade die KMU haben in der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Situation ein hohes Maß an sozialer Verantwortung bewiesen und Arbeitsplätze, sowie Investitionen gesichert. In herausfordernden Zeiten ist auf die KMU Verlass - Sie sind die starke Stütze der Beschäftigung in Österreich", so der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes. Haubner weiter: "Rund 99 Prozent der 300.000 Firmen im Land sind kleine und mittlere Unternehmen, die sogenannten KMU. Mehr als zwei Drittel aller Arbeitsplätze in der Republik werden von diesen KMU gestellt. Und diese Betriebe bilden auch über 75 Prozent der rund 120.000 Lehrlinge Österreichs aus."

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