Seniorenkongress III - Gertrude AUBAUER: Unersetzliche Leistungen der Senioren für unsere Gesellschaft

Senioren-Typen: 10% aktive "Flotte", 32% familienorientierte "Zufriedene" und 33% unternehmungslustige "Neugierige". Nur 25% "Zurückgezogene".

Salzburg (OTS) - "Senioren sind keine Sozialvampire, die sich genüsslich zurück lehnen und von dem Geld, das die nachrückenden Generationen einzahlen, ein Leben in Saus und Braus führen. Sie kommen großteils mit kleinen Pensionen durch und legen sich dennoch nicht auf die faule Bärenhaut. Die Leistungen der Senioren für Staat, Gesellschaft, Wohlstand und Stabilität sind unersetzlich", hält Mag. Gertrude Aubauer, Senioren-Sprecherin der ÖVP, einleitend fest. In Ihrem Arbeitskreis diskutiert sie mit mehr als 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Senioren als Konsumenten

"Die Wirtschaft spricht von einer "silbernen Revolution". 2020 werden 42 Prozent aller Österreicher über 50 Jahre alt sein. Die Einkommen der Pensionistinnen und Pensionisten bilden eine wichtige Stütze des privaten Konsums", erklärt Aubauer. Und weiter: "Gerade in der Krise tragen wir Senioren dazu bei, den Abschwung zu dämpfen."

Und Dr. Angelika Kofler von GfK Austria, Autorin der aktuellen Seniorenstudie, verweist auf einen weiteren Aspekt: "Senioren unterstützen Kinder und Enkel materiell und immateriell", was gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten oft ein wichtiger Rettungsanker besonders für junge Familien sei.

Senioren als Steuerzahler

"Wir Senioren dürfen jenen Teil der lebenslang einbezahlten Pflichtversicherungsbeiträge, den wir als monatliche Pension erhalten, noch einmal versteuern. Die Lohnsteuer der Pensionsbezieher betrug 2007 immerhin 4,6 Milliarden Euro. Unser Privatkonsum brachte dem Fiskus Mehrwertsteuereinnahmen von weiteren drei Milliarden Euro. Das macht zusammen stolze 7,6 Milliarden Euro", rechnet Aubauer vor.

Senioren als Freiwillig Tätige

Die neue Bundesobmann-Stellvertreterin des Seniorenbundes betont abschließend: "Die Generationen der Älteren befinden sich vielfach im gemeinnützigen "Unruhestand". Allein im Sozial- und Gesundheitsbereich ist der Freiwilligen-Anteil bei den 60- bis 79jährigen mehr als doppelt so hoch als in allen anderen Altersgruppen. Ganz zu schweigen von häuslichen Pflegediensten und der Betreuung von Enkeln: Die Senioren sind ein Grundpfeiler des sozialen Zusammenhalts." Hier liege die Realität fernab der laufend bedienten Klischees.

Die gesamte Unterlage zu "Arbeitskreis 3 - Die Leistung der Seniorinnen und Senioren ist für unsere Gesellschaft unersetzlich" gibt es zum Download auf www.seniorenbund.at. Dort finden Sie auch alle Unterlagen zu den konkret erarbeiteten Projekten.

Die aktuelle Seniorenstudie von GfK Austria wird der Österreichische Seniorenbund in den kommenden Wochen im Detail präsentieren. - Termine folgen.

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Österreichischer Seniorenbund
Susanne Kofler
Tel: 0650-581-78-82
skofler@seniorenbund.at

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