• 01.10.2009, 11:03:27
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Seniorenkongress III - Gertrude AUBAUER: Unersetzliche Leistungen der Senioren für unsere Gesellschaft

Senioren-Typen: 10% aktive "Flotte", 32% familienorientierte "Zufriedene" und 33% unternehmungslustige "Neugierige". Nur 25% "Zurückgezogene".

Salzburg (OTS) - "Senioren sind keine Sozialvampire, die sich
genüsslich zurück lehnen und von dem Geld, das die nachrückenden
Generationen einzahlen, ein Leben in Saus und Braus führen. Sie
kommen großteils mit kleinen Pensionen durch und legen sich dennoch
nicht auf die faule Bärenhaut. Die Leistungen der Senioren für Staat,
Gesellschaft, Wohlstand und Stabilität sind unersetzlich", hält Mag.
Gertrude Aubauer, Senioren-Sprecherin der ÖVP, einleitend fest. In
Ihrem Arbeitskreis diskutiert sie mit mehr als 70 Teilnehmerinnen und
Teilnehmern.

Senioren als Konsumenten

"Die Wirtschaft spricht von einer "silbernen Revolution". 2020
werden 42 Prozent aller Österreicher über 50 Jahre alt sein. Die
Einkommen der Pensionistinnen und Pensionisten bilden eine wichtige
Stütze des privaten Konsums", erklärt Aubauer. Und weiter: "Gerade in
der Krise tragen wir Senioren dazu bei, den Abschwung zu dämpfen."

Und Dr. Angelika Kofler von GfK Austria, Autorin der aktuellen
Seniorenstudie, verweist auf einen weiteren Aspekt: "Senioren
unterstützen Kinder und Enkel materiell und immateriell", was gerade
in wirtschaftlich angespannten Zeiten oft ein wichtiger Rettungsanker
besonders für junge Familien sei.

Senioren als Steuerzahler

"Wir Senioren dürfen jenen Teil der lebenslang einbezahlten
Pflichtversicherungsbeiträge, den wir als monatliche Pension
erhalten, noch einmal versteuern. Die Lohnsteuer der Pensionsbezieher
betrug 2007 immerhin 4,6 Milliarden Euro. Unser Privatkonsum brachte
dem Fiskus Mehrwertsteuereinnahmen von weiteren drei Milliarden Euro.
Das macht zusammen stolze 7,6 Milliarden Euro", rechnet Aubauer vor.

Senioren als Freiwillig Tätige

Die neue Bundesobmann-Stellvertreterin des Seniorenbundes betont
abschließend: "Die Generationen der Älteren befinden sich vielfach im
gemeinnützigen "Unruhestand". Allein im Sozial- und
Gesundheitsbereich ist der Freiwilligen-Anteil bei den 60- bis
79jährigen mehr als doppelt so hoch als in allen anderen
Altersgruppen. Ganz zu schweigen von häuslichen Pflegediensten und
der Betreuung von Enkeln: Die Senioren sind ein Grundpfeiler des
sozialen Zusammenhalts." Hier liege die Realität fernab der laufend
bedienten Klischees.

Die gesamte Unterlage zu "Arbeitskreis 3 - Die Leistung der
Seniorinnen und Senioren ist für unsere Gesellschaft unersetzlich"
gibt es zum Download auf www.seniorenbund.at. Dort finden Sie auch
alle Unterlagen zu den konkret erarbeiteten Projekten.

Die aktuelle Seniorenstudie von GfK Austria wird der
Österreichische Seniorenbund in den kommenden Wochen im Detail
präsentieren. - Termine folgen.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund
Susanne Kofler
Tel: 0650-581-78-82
mailto:[email protected]

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